Alles was man über Eier wissen sollte

Eier gehören in Deutschland schon längst zu den Grundnahrungsmitteln. Allein in Deutschland werden pro Jahr rund 18,3 Milliarden Eier verbraucht. Demnach hat 2009 jeder Deutsche rund 211 Eier gegessen. Jedes zweite Ei, das in Deutschland auf dem Tisch oder im Kuchen landet, stammt dabei aus dem Ausland. Obwohl Eier so vielseitig verwendet werden, wissen die meisten Deutschen nicht viel über eines der beliebtesten Grundnahrungsmittel. Grund genug, um Eier näher auf den Zahn zu fühlen. Immerhin sollte jeder Mensch pro Woche nicht mehr als zwei bis drei Eier essen. In diesem Richtwert sind verarbeitete Eier, die zum Beispiel im Kuchen landen oder in Nudeln zu finden sind, schon eingerechnet.

Im Eigelb sind rund 250 mg Cholesterin enthalten. Jeder Mensch sollte pro Tag maximal 300 mg Cholesterin zunehmen. Gerade Menschen, die herzkrank sind, sollten Eier nur selten auf dem Speiseplan stehen haben. Eier können im Kühlschrank maximal über den Zeitraum von 28 Tagen gelagert werden. Die Farbe der Eischale ist nicht von der des Geflügels abhängig. Sie wird durch Gene festgelegt. Demnach kann auch ein weißes Huhn braune Eier legen. Bio-Eier haben grundsätzlich keinen gelberen Eidotter als Eier, die aus der Bodenhaltung stammen. Die Farbe des Dotters wird durch die Nahrung des Tiers bestimmt. Da bei Bio-Hühnern auf den Farbstoff Beta-Carotin im Futter verzichtet wird, ist der Dotter dieser Eier oftmals sogar heller.

In rohen Eiern finden sich oftmals Salmonellen. Aus diesem Grund sollte man, wenn man rohe Eier verwendet, darauf achten, dass diese frisch sind. Erst bei einer Temperatur von 70 bis 75° Celsius können alle Erreger, die zu Darmerkrankungen führen, abgetötet werden. Finden sich in einem Ei schwarze Punkte, können diese trotzdem bedenkenlos verspeist werden. Bei diesen Punkten handelt es sich um Blut- oder Fleischflecken, die aus dem Legedarm des Tiers stammen. Häufig treten sie bei älteren Tieren auf. Heute kann in Deutschland zwischen vier Haltungsformen von Legehennen unterschieden werden. In Deutschland ist die Käfighaltung seit Januar 2010 verboten. Demnach gibt es neben der Bodenhaltung ausschließlich die Freilandhaltung, die Kleingruppenhaltung und die ökologische Haltung. Bisher konnte nicht belegt werden, dass Bio-Eier besser sind als Käfig-Eier. Der Nährstoffgehalt ist bei beiden Produkten ähnlich.

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