Justiz muss Entscheidung zu Bio-Eiern treffen

Bereits vor einigen Monaten geriet der Bio-Betrieb Hennenberg in das öffentliche Interesse. Nun steht fest, dass die Justiz über den weiteren Verlauf entscheiden muss. Demnach liegt es in den Händen der Richter, ob das Unternehmen Hennenberg die eigenen Eier auch künftig als Bio-Eier verkaufen darf oder nicht. Desweiteren ist noch unklar, ob die Waldfläche von insgesamt 4,9 Hektar als Auslauf für die Hühner in Anspruch genommen werden darf oder nicht. Dabei steht fest, dass der Betrieb die Auslauffläche des Waldes benötigt, da nur dann die Mindestfläche von 8 Hektar, die für 20.000 Legehennen erforderlich ist, erreicht werden kann. Wenn dies nicht mehr möglich ist, kann der Betrieb Hennenberg keine Bio-Eier mehr verkaufen.

Demnach würden diese ausschließlich als Eier aus Bodenhaltung den Betrieb verlassen. Dadurch müsste das Unternehmen natürlich mit erheblichen finanziellen Einbußen rechnen. Pro Ei würden sich die Einnahmen bei Hennenberg um sieben bis acht Cent minimieren. Auf Grund der Nutzung der Waldfläche für den Ausbau wurde Hennenberg das Bio-Siegel aberkannt und liegt die Zukunft des Betriebes in den Händen der zuständigen Justiz.

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