Österreich: Bio-Umsatz stieg auch im Krisenjahr

Auch im Krisenjahr 2009 setzen die Menschen in Österreich auf regionale Produkte. Der Umsatz der Bio-Produkte im Alpenland konnte um fünf Prozent auf eine Gesamtsumme von 984 Millionen Euro steigen. Das Lebensmittelministerium gab 2010 eine Studie in Auftrag, deren Ergebnisse nun veröffentlicht wurden. Demnach setzen die Österreicher sowohl auf regionale Produkte als auch auf Convenience Lebensmittel, die ihnen dabei helfen Zeit zu sparen. Das Kaufverhalten der Österreicher wird insbesondere durch die Qualität beeinflusst. So sind die Menschen im deutschen Nachbarland durchaus dazu bereit zehn bis 15 Prozent mehr für Lebensmittel zu zahlen, wenn diese eine herausragende Qualität haben.

Bei der Umfrage bestätigten neun von zehn Österreichern, dass sie regionale Lebensmittel verwenden. Vordergründig muss das auf die Frische und die bessere Qualität zurückgeführt werden. Trotz der Wirtschaftskrise aßen viele Österreicher regelmäßig außer Haus. Der Bio-Marktanteil beläuft sich in Österreich auf sechs bis sieben Prozent, wobei einige Produkte mittlerweile weniger verwendet werden. Überragend gestaltete sich das Wachstum mit 15 Prozent bei der Bio-Außer-Haus-Verpflegung.

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