Bessere Futtermittelkontrollen für Bio-Hühner

Nachdem in den vergangenen Wochen die Dioxin-Funde in Bio-Eiern deutschlandweit für Aufregung und Entsetzen sorgten, sollen nun die Futtermittel für Bio-Hühner besser und umfangreicher kontrolliert werden. Dies teilte der KAT mit. Betroffen davon sind vor allem die Futtermittel, die nicht aus den EU-Ländern stammen. Sie sollen künftig umfangreich auf mögliche Verunreinigungen untersucht werden. Außerdem soll es zu weiteren Änderungen kommen. Demnach muss es in Zukunft möglich sind,  die Liefer- und Produktionskette zurückzuverfolgen. Somit müsste bei jedem Futtermittel der Hersteller direkt ermittelt werden können. Wahrscheinlich werden auch diese Kontrollen in den Händen des KAT liegen. Der Verein übernimmt derzeit bereits die Kontrolle der Bio-Eier-Standards.

Bundesweit sorgte der Dioxin-Skandal bei Bio-Eiern für Verunsicherung. Zahlreiche Höfe mussten aufgrund des Dioxins im Futter geschlossen werden. Das verunreinigte Futter stammte aus der Ukraine und wurde an mehrere deutliche Landwirtschaftsbetriebe geliefert. Dioxin kann in hoher Dosierung bei Menschen Krebs auslösen. Nach Behördenaussagen bestand bei den Funden in den Bio-Eiern jedoch keine Gesundheitsgefahr.

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