Bio-Landwirtschaft kann Schädlingsbefall besser verhindern

Regelmäßig wagt man sich an einen Vergleich zwischen Bio-Landwirtschaft und konventionellen Anbau. Auch das Fachmagazin Nature setzte sich mit diesem auseinander und gab nun bekannt, dass die Bio-Landwirtschaft erfolgreicher im Kampf gegen Schädlinge ist als der konventionelle Anbau. Grund hierfür ist die ausgewogene Artenvielfalt, die bei der Öko-Landwirtschaft erreicht wird. Durch Insekten und andere Tiere innerhalb der Anbauflächen können die Pflanzen wesentlich besser vor dem Schädlingsbefall geschützt werden. Der konventionelle Landbau hat immer wieder mit den Folgen des Schädlingsbefalls zu kämpfen. Dieses Bild konnte sich nach Aussagen von Forschern vor allem bei Kartoffeln bestätigen. Die Forscher, die im Nature über die eigenen Ergebnisse berichten, stellten fest, dass die Insektenpopulation in der Bio-Landwirtschaft ausgewogener ist.

So überwiegt keine Insektenart nennenswert. Dadurch kann selbstredend das Pflanzenwachstum entscheidend verbessert werden. Diese Ergebnisse konnten vor allem in den Experimenten bestätigt werden, die zeigten, dass ausgewogene Arten einen positiven Einfluss auf die Landwirtschaft haben. Bio-Landwirte dürften sich durch die Aussagen in erster Linie bestätigt fühlen.

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