Obst und Gemüse landen immer seltener im Einkaufskorb

Die AMI, Agrarmarkt Informations-Gesellschaft, teilte in den vergangenen Tagen mit, dass deutsche Verbraucher immer weniger Obst und Gemüse kaufen. Insbesondere Trauben, Bananen und Ananas landen nur noch in wenigen Fällen im Einkaufswagen. Jeder deutsche Haushalt kaufte im ersten Halbjahr 2010 im Durchschnitt 31 kg Gemüse und 40,4 kg Obst. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang von etwa einem Kilogramm. Experten gehen beim Gemüse vor allem den Preis als Grund für die Kaufzurückhaltung der Kunden. Aufgrund des langen Winters ist Gemüse wesentlich teurer als im Vorjahr. Mit rund 2,21 Euro pro Kilogramm kostet Gemüse  rundet 7 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2009.

Zudem ist das Gemüse so  teuer wie seit acht Jahren nicht mehr. Ein anderes Bild zeigt sich beim Obst. Hier müssen Verbraucher nicht tiefer in die Tasche greifen. Obst ist mit einem Kilopreis von 1,54 Euro sogar 4 Cent preiswerter am im ersten Halbjahr 2009. Weniger beliebt waren in diesem Jahr Erdbeeren, bei denen der Absatz um rund ein Fünftel zurückging. Die AMI begründete dies mit der geringeren Einfuhr aus Spanien und dem in Deutschland vergleichsweise späten Saisonstart. Eine Stagnation ereignete sich bei der Nachfrage nach Birnen, Kiwi und Mango. Äpfel werden bei deutschen Verbrauchern immer beliebter.

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