USA: Bioprodukte als out abgestempelt

Nachdem in den USA die Bioprodukte jahrelang zu den Trendprodukten dieser Zeit gehörten, sind sie nun als out abgestempelt. Hingegen zeigt sich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten  ein Trend, der in Europa bisher noch gänzlich unbekannt ist. So setzen die Amerikaner, die immerhin jährlich rund 20 Milliarden Hot Dogs verspeisen, auf Koscher. Die traditionelle jüdische Kost ist der Markt der Nahrungsmittelindustrie, der derzeit das stärkste Wachstum verzeichnet. Vergleichsweise schnell konnte der Aspekt koscher die Biolebensmittel aus den Einkaufstaschen verdrängen. Koschere Lebensmittel sind zwar sehr kostenintensiv, doch die meisten Amerikaner scheinen durchaus bereit dazu zu sein, dieses Geld auszugeben. Ein Rabbiner achtet derzeit in den USA auf die koschere Lebensmittelherstellung.

Nach Aussagen von Sue Fishkoff gehört die koschere Angebotssparte mittlerweile zu den Märkten, die dem stärksten Wachstum unterliegen. Schon heute ist fast die Hälfte aller Lebensmittel, die in amerikanischen Supermärkten angeboten werden, koscher-zertifiziert. Die Produkte verzeichnen einen Erlös von rund 200 Milliarden Dollar pro Jahr und lassen somit die Bioangebote weit hinter sich. Nach aktuellen Berichten ist die Mehrheit der US-Bevölkerung derzeit der Meinung, dass die koscheren Lebensmittel wesentlich gesünder sind.

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