Adventskalender weisen Mineralöl-Rückstände auf

Adventskalender

Adventskalender weisen Mineralöl-Rückstände auf

Adventskalender gehören zur Weihnachtszeit dazu. Doch ganz so bedenkenlos können die süßen Naschereien nicht verzehrt werden. Nach massiver Kritik von der Verbraucherorganisation Foodwatch wurden von der zuständigen bayerischen Behörde nun die Herstellernamen veröffentlicht, in deren Adventskalendern Rückstände von Mineralöl zu finden sind.

Während nach der Veröffentlichung für die Verbraucher in erster Linie Klarheit herrscht, wird sich ein Unternehmen wohl gerichtlich gegen die Publikation zur Wehr setzen. Die Behörde fand in einem eigenen Test in insgesamt fünf von elf Kalendern geringe MOAH-Mengen. Bei diesen handelt es sich um aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe. In diesen können potenziell krebserregende Substanzen zu finden sein.

Auf der eigenen Internetseite hat das Landesamt nun noch einmal betont, dass die Schokolade ohne jegliche Besorgnis verzehrt werden könne. Auch weiterhin ist es allerdings nicht möglich, dass für diese Stoffe ein gesundheitlicher Grenzwert ermittelt wird. Darüber hinaus gibt es auch keinen gesetzlichen Grenzwert. In Lebensmitteln sind die MOAH trotzdem generell unerwünscht.

Die Mineralölrückstände dürften vor allem durch bedrucktes Altpapier in den Adventskalendern gelandet sein. Grundlegend kann in den Druckfarben Mineralöl enthalten sein. Betroffen sind unter anderem die Adventskalender von Frankenwald Confiserie Bauer, Feodora in Bremen und Windel in Osnabrück.

Quellhinweis Bild: © WoGi / fotolia.com

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