Rewe holt zu Gegenschlag gegen Foodwatch aus

Rewe holt zu Gegenschlag gegen Foodwatch aus

Rewe holt zu Gegenschlag gegen Foodwatch aus

Teils entscheidet sich Foodwatch für recht radikale Mittel. Nicht selten organisieren die bekannten Verbraucherschützer selbst Rückrufe und sorgen dafür, dass viele Produkte aus den Regalen verschwinden.

Nun versucht sich die Supermarktkette Rewe gegen dieses Vorgehen zu wehren. Ob es dem Handelsunternehmen gelingen wird, hängt in erster Linie an einer Substanz von 300 Mikrogramm. Mit dem Gegenschlag von Rewe wird jedoch vor allem eins deutlich: Die Ernährungswirtschaft in Deutschland beginnt sich gegen Foodwatch zu wehren. Zuletzt startete Foodwatch zwei öffentliche Produktrückrufe. Hierbei handelte es sich zum einen um den Langkornnaturreis von Kaufland und um den Bio-Weichweizengrieß von Rewe. Labortests kamen zu dem Ergebnis, dass in beiden Produkten Rückstände von aromatischen Mineralstoffen zu finden sind, die als potenziell krebserregend eingestuft werden.

Rewe und Kaufland sollen jedoch auf die Hinweise von der Organisation nicht reagiert haben, sodass sich Foodwatch schließlich dazu entschloss, die Initiative selbst zu ergreifen. Doch genau diese öffentliche Warnung von Foodwatch könnte nun rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Derzeit werden von Rewe beispielsweise mögliche juristische Schritte gegen Foodwatch geprüft. In einer Stellungnahme weist Rewe insgesamt jedoch auch darauf hin, dass es grundlegend begrüße, dass Inhaltsstoffe von den angebotenen Produkten hinterfragt werden. Von Foodwatch wurde bei dem Test allerdings ein Bewertungsschema umgesetzt, das von der Organisation nach eigenem Ermessen erstellt wurde. Aus Sicht von Rewe werde von Foodwatch daher Verbrauchertäuschung betrieben.

Quellhinweis Bild: © Hans / pixabay.com

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