Archiv für die Kategorie „Lebensmittel“

Bio-Fälschungen sorgen für Importstopp in der Schweiz

Nach den entdeckten Bio-Fälschungen hat Bio Suisse nun ein Importstopp verhängt. Nach eigenen Angaben sind Migros und Coop nicht von dem Biobetrug betroffen. Im Zuge des Betrugs wurden zahlreiche Bio-Lebensmittel gefälscht. Die mutmaßlichen Fälscher wurden in Italien bereits festgenommen. Bio Suisse hat im Zuge der Bio-Fälschungen über eine der verdächtigen Firmen eine Sperre verhängt. Bei den aktuellen Fälschungen könnte es sich um einen mutmaßlichen Großbetrug mit Bio-Lebensmitteln handeln. Der Schweizer Biolandbau-Verband Bio Suisse hat auf diesen mit einer Importsperre reagiert.

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Verbraucher greifen vermehrt zu Bioprodukten

Altdorfer Biofleisch

Altdorfer Biofleisch

Die Verbraucher in Deutschland greifen vermehrt zu Bioprodukten. Die Gründe dafür sind die Lebensmittelskandale, Krisen und Katastrophen, die bei vielen Verbrauchern zu einer enormen Verunsicherung beigetragen haben. Die Biobranche konnte sich in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres über ein starkes Umsatzplus freuen und kann damit an dem eingeschlagenen Erfolgsweg weiter festhalten. Bioprodukte sind in den Augen der Verbraucher vermeintlich sichere Lebensmittel. Nachdem die Bioprodukte im Vorjahr eher eine schwache Entwicklung hinnehmen mussten, erreichten sie in den ersten neun Monaten 2011 ein Umsatzplus von 9,5 Prozent.

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Ökotest warnt vor Schadstoffen in Backzutaten

In der Adventszeit wird in vielen deutschen Haushalten noch immer gebacken. Für viele gehört das Backen von Plätzchen zur Weihnachtszeit wie die Christbaumkugel zum Weihnachtsbaum. Ökotest hat nun Backzutaten genauer auf den Prüfstand gestellt und hat in mehreren Zutaten Schadstoffe gefunden. Zum Teil stießen die Experten von Ökotest auch auf Krebsgift. Im Test mussten sich Backzutaten wie gemahlene Haselnüsse, Vanillezucker, Zimt, Cranberrys und Kuvertüre den prüfenden Blicken der Labore stellen. Alle Zutaten wurden auf problematische Inhaltsstoffe von Ökotest untersucht. Das Ergebnis ist erschreckend. Insbesondere Haselnüsse und Zimt haben es zum Teil durchaus in sich.

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Käufermacht wird weiter unterschätzt

In Deutschland wird die Macht, die Käufer in Supermärkten haben, auch weiterhin erheblich unterschätzt. Durch ihr Konsumverhalten und die damit verbundene Produktauswahl können Konsumenten durchaus Einfluss auf verschiedene Entwicklungen und Gegebenheiten nehmen. Pro Sekunde werden von der Firma Wiesenhof sieben Hähnchen geschlachtet. Dies entspricht insgesamt 4,5 Millionen Hähnchen pro Woche. Die Tiere, die von Wiesenhof gehalten werden, haben eine 30 Tage andauernde Aufzucht. Während ihrer Aufzucht haben die Tiere kaum Platz. Ihre Knochen sind zum Teil so schwach, dass sie unter dem Gewicht der Tiere zusammenbrechen. Lediglich 10.000 Hähnchen von Wiesenhof gelten als privilegiert.

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Österreichs Handel setzt auf Bio-Orangen aus Sizilien

Orangen

Orangen

Pünktlich zum Winterbeginn beginnt in Mitteleuropa auch die traditionelle Orangensaison. Der Handel in Österreich setzt auch 2011 wie in den Vorjahren auf Bio-Orangen aus Sizilien. Aufgrund des Regens und der Temperaturschwankungen hat sich der Start der Orangenernte auf Sizilien in diesem Jahr um ein bis zwei Wochen verschoben. Derzeit gehen die Verantwortlichen jedoch davon aus, dass die Ernte das Vorjahresniveau erreichen kann. Zu den Hauptlieferanten für den österreichischen Handel gehört die Kooperative Salamita. Sie hat sich vor fast 40 Jahren der Bio-Landwirtschaft verschrieben. Mittlerweile liefert sie fast 30 Prozent der eigenen Produktion nach Österreich.

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Bio-Hähnchen nicht mit Antibiotika belastet

Viele Masthähnchen in Deutschland sind mit Antibiotika belastet. Nicht zuletzt deswegen sorgt die Haltung von Masthähnchen immer wieder für Diskussionen. Unbelastet sind dagegen Bio-Hähnchen. Bei diesen wird auf die Verwendung von Antibiotika in der Haltung verzichtet. In Nordrhein-Westfalen wird fast jedes Masthähnchen mit Antibiotika behandelt. Wie das Bundesamt für Risikobewertung jüngst erklärte, kann jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass eine Gefährdung für Verbraucher durch Arzneimittelrückstände im Geflügelfleisch besteht. Fakt ist aber auch, dass das Antibiotikum durch die Nahrung auch von dem Menschen aufgenommen wird. Demnach kann wohl kaum von Unbedenklichkeit die Rede sein.

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Verkaufsstopp von Margarine von Foodwatch gefordert

Die Verbraucherorganisation Foodwatch fordert in diesen Tagen für einige Margarine-Sorten einen vorläufigen Verkaufsstopp. Im Fokus der Forderung steht derzeit die Margarine „Becel Pro.Activ”. Die Margarine soll angeblich den Cholesterinspiegel senken können. Wie Foodwatch erklärte, sollte das Produkt jedoch aufgrund von möglichen Gesundheitsrisiken und bedenklichen Nebenwirkungen nicht im Supermarkt verkauft werden. Foodwatch erklärte am Donnerstag, dass es bei der Margarine Hinweise auf bedenkliche Nebenwirkungen gebe. Das Produkt ist nach Angaben der Verbraucherorganisation zudem mit Sterinen angereichert. Die Vorwürfe von Seiten Foodwatchs wurden von dem Hersteller Unilever bereits zurückgewiesen und als falsch gekennzeichnet.

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Alnatura kann Wachstumskurs halten

Alnatura | Fotograf: Marc Doradzillo

Alnatura | Fotograf: Marc Doradzillo

Alnatura kann den eingeschlagenen Wachstumskurs weiter halten. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2010/2011 konnte das Biounternehmen abermals eine zweistellige Umsatzsteigerung erreichen. Das Bio-Handelsunternehmen erwirtschaftete vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. September 2011 einen Umsatz in Höhe von 464 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum in Höhe von 16 Prozent. Gründer und Geschäftsführer von Alnatura, Götz Rehn, erklärte, dass man sich über das gute Ergebnis freue. In den letzten 12 Monaten erreichte Alnatura einen weiteren Rekord. Das Handelsunternehmen eröffnete insgesamt 12 neue Super Natur Märkte. Noch nie zuvor wurden in einem Geschäftsjahr so viele Neueröffnungen bewältigt.

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Alb-Gold Teigwaren GmbH erhält Auszeichnung

Die Alb-Gold Teigwaren GmbH wurde als „Biomarke des Jahres 2012″ ausgezeichnet. Den Gratulanten hat sich auch der Bioland Landesverband Baden-Württemberg angeschlossen. Die Auszeichnung wurde dem Bio-Unternehmen für das hauseigene Urgetreide-Sortiment verliehen. Sowohl die Qualität als auch der Geschmack der Produkte konnten die Fachjury von der Zeitschrift „Lebensmittel Praxis” überzeugen. Darüber hinaus punktete die Alb-Gold Teigwaren GmbH mit dem eigenen Markenauftritt und dem hohen Engagement für die Förderung von alten Getreidesorten. Die Trochtelfinger Firma engagiert sich bereits seit acht Jahren für die Entwicklung von hochwertigen Bioprodukten, die aus Dinkel, Einkorn und Emmer hergestellt werden.

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Warnung vor italienischen Oliven mit Mandeln

Von Seiten des Bundesverbraucheramtes wurde eine Warnung vor dem Verzehr von italienischen Oliven mit Mandeln herausgegeben. Wie das Verbraucherschutzministerium am Freitag in Berlin mitteilte, geht von den Bio Gaudiano Oliven ein erhebliches Gesundheitsrisiko aus. Aus diesem Grund sollten die Oliven von den Verbrauchern am besten im Hausmüll entsorgt werden. Nach dem Verzehr der Oliven von Bio Gaudiano sind zwei Personen in Finnland an einer lebensbedrohlichen Botulismus-Infektion erkrankt. Aus diesem Grund hat das Bundesverbraucheramt eine entsprechende Warnung herausgegeben. Betroffen dazu sind die Bio-Oliven, die mit Mandeln gefüllt sind. Sie werden im 314 Milliliter Glas angeboten und verfügen über das Mindesthaltbarkeitsdatum bis zum 09/2012.

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Öko-Wahn wird zum Preistreiber für Lebensmittel

Kaffee Zucker Konfitüre

Kaffee Zucker Konfitüre

Deutschlands Verbraucher müssen sich auf deutlich steigende Preise einstellen. In den kommenden drei Jahren werden die Preise für Lebensmittel in den Supermärkten im Durchschnitt um 10 Prozent ansteigen. Davon gehen Jürgen Abraham, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Ernährungsindustrie, sowie Hans Wolfgang Brachinger, Inflations-Experte aus. Zu den größten Preistreibern gehört dabei der Öko-Wahn. Vor allem der aus Mais produzierte Biosprit und die Bio-Energie entwickeln sich zu den größten Preistreibern. Die Preissteigerungen in den Supermärkten sind schon jetzt deutlich zu spüren. Allein im September stiegen die Verbraucherpreise in Deutschland um 2,6 Prozent.

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Rigoni di Asiago setzt auf neue Fruchtaufstriche

Fruchtaufstriche | © Rigoni di Asiago

Fruchtaufstriche | © Rigoni di Asiago

Rigoni di Asiago ist als Hersteller von Fruchtaufstrichen in bester Bioqualität bekannt. Nun hat der italienische Hersteller erneut sein Angebot erweitert und setzt dabei im hauseigenen FiordiFrutta-Sortiment auf die neuen Wilden. Zu den neuen Angeboten von Rigoni di Asiago gehören die Fruchtaufstriche Erdbeere & Wald-Erdbeere, Wild-Sauerkirsche und Wild-Heidelbeere. In den Produktneuheiten setzt das italienische Unternehmen auf frisch gepflückte Wildfrüchte. Damit gelingt es Rigoni di Asiago drei Klassiker unter den Fruchtaufstrichen neu zu erfinden und ihnen zu deutlich mehr Vielfalt zu verhelfen. Die Neuauflagen begeistern zugleich aber mit einem besonders fruchtigen Geschmack.

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Transportwege bei Bioprodukten nicht außer Acht lassen

Bioprodukte gewinnen auch in Deutschland zunehmend an Beliebtheit. Immer mehr Verbraucher greifen auf diese Produkte zurück. Doch Bioprodukte müssen dabei nicht immer auch regionale Angebote sein. Beim Kauf von Bioartikeln sollten Verbraucher immer auch auf die Transportwege achten. Nicht selten kommen so die Biotomaten aus Spanien und die Bio-Zwiebeln aus Argentinien. Bei langen Transportwegen können auch Bioprodukte ihrem eigentlich grünen Image kaum mehr gerecht werden. Durch den hohen Gesamtverbrauch an Treibstoff, Heizmaterial und anderen Rohstoffen, die nicht nachwachsen, müssen sie sich gegenüber den Bioangeboten, die aus der Region stammen, in jedem Fall geschlagen geben.

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Neue Regeln zur Lebensmittel-Kennzeichnung beschlossen

Die Europäische Union hat neue Regeln zur Lebensmittel-Kennzeichnung beschlossen. Damit soll der Verbraucherschutz in der EU erhöht und vor allem auch verbessert werden. Lobende Worte zu den neuen Regeln gab es unter anderem von der deutschen Agrarministerin Ilse Aigner. Kritik kommt dagegen von den Verbraucherschützern, die die neuen Regeln zur Lebensmittel-Kennzeichnung als Sieg für die Industrie bezeichnen. Ziel der neuen Regeln ist es, dass Verbraucher Klebefleisch, Analogkäse und Kalorienbomben künftig einfacher erkennen können. Am Donnerstag wurden die dafür nötigen Neuerungen in der Lebensmittelkennzeichnung einstimmig von den zuständigen EU-Ministern verabschiedet.

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Migros senkt Preise für Bio-Gemüse in der Schweiz

In der Schweiz hat die Migros-Genossenschaft erneut eine deutliche Reduzierung der Verkaufspreise angekündigt. Die jüngste Preissenkung soll dauerhaft sein und betrifft diesmal nach Angaben des Unternehmens mehr als 300 verschiedene Produkte, die dem täglichen Bedarf zugeschrieben werden müssen. Sie sollen um mehr als 8 Prozent reduziert werden. Wie Migros in einer Unternehmensmitteilung erklärte, gebe man alle Produktivitätssteigerungen und Einsparungen, die im Zuge der Beschaffung entstehen, direkt an den Kunden weiter. Damit dürfen sich die Kunden von Migros erneut auf günstigere Preise freuen. Nach Angaben von Migros soll rund die Hälfte dieser Investitionen vordergründig in Frischprodukte fließen.

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