Archiv für die Kategorie „News“
Ökotest nimmt Babynahrung unter die Lupe
Die Experten von Ökotest haben Babynahrung auf den Prüfstand gestellt und Angebote von verschiedenen Herstellern genauestens getestet. Doch die Nahrung für Kleinkinder erzielte bei Ökotest weniger erfreuliche Ergebnisse. So handelt es sich bei der Babynahrung meist um wahre Zuckerbomben, die darüber hinaus noch mit Pflanzenfarbe angereichert sind. Als Spitzenreiter im Negativbereich wurde ein Brei von Nestlé ausgemacht. Er erreichte pro Portion einen Zuckerwert, der 95 Prozent der empfohlenen Tageszuckermenge ausmacht. In einer Portion Kinderfruchtjoghurt oder Babybrei steckte nicht selten die Zuckermenge, die von Fachleuten für einen ganzen Tag empfohlen wird.
Biomarkt in Brasilien mit starkem Umsatzplus
Der Biomarkt in Brasilien kann auch weiterhin auf ein unaufhaltsames Wachstum verweisen. Bereits in den vergangenen Jahren verbuchte der brasilianische Markt für Naturwaren und Bio-Lebensmittel eine überzeugende Entwicklung. Durch diese konnte der Biomarkt in Brasilien erneut mit einem deutlichen Umsatzplus punkten. Von Seiten der Bio-Exportorganisation Organics Brasil wurde eine Umsatzsteigerung von 40 Prozent bekanntgegeben. Damit stieg der Umsatz bei der Organisation auf eine Summe in Höhe von 159 Millionen Euro. In Brasilien gilt das Fundament für den Biomarkt als sehr solide. So wurden von Seiten der Öko-Gesetzgebung Regeln geschaffen, die an das europäische Vorbild angelehnt sind.
Bio-Markt in den USA verzeichnet hohen Umsatz
Der Bio-Markt in den USA hat im Jahr 2011 erneut eine überwältigende Entwicklung hinnehmen können. In den USA hat die Biobranche die Umsatzmarke in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar hinter sich lassen können. Im vergangenen Jahr setzte der Biomarkt in den USA insgesamt mehr als 30 Milliarden Dollar um. 2011 erwies sich auch für die weltweit größte Naturkostkette als gutes Jahr. Whole Foods Market verfügt über einen Sitz in Austin / Texas. Zum Halbjahr verzeichnete das börsennotierte Unternehmen einen Umsatzzuwachs in Höhe von insgesamt 13 Prozent. Damit wurde ein Gesamtumsatz von 6,4 Milliarden Dollar bei Whole Foods Market erzielt.
Nachhaltige Entsorgung von gebrauchten Elektroartikeln
Wer einmal die Bilder der illegalen Mülldeponien in Afrika gesehen hat, der weiß, dass wir spätestens seit der jüngsten Technisierung unseres westlichen Lebensstils auch ein Entsorgungsproblem haben. So wie sich die Technik im Bereich der Unterhaltungselektronik, der Computer oder bei Handys und Smartphones weiter entwickelt hat, so kompliziert und schwierig ist auch die Entsorgung eben solcher Altgeräte geworden. Statt die Geräte aufwendig zu recyclen, entsorgen viele Unternehmen ihren Müll unerlaubterweise, indem sie ihn nach Afrika verschiffen und dort auf illegalen Mülldeponien lagern. Die Folge: Viele junge Afrikaner erkranken lebensbedrohlich, da sie den Müll verbrennen, um an wertvolle Kupferbestandteile zu kommen. Wer selbst etwas gegen diese Entwicklung tun will, der sollte darüber nachdenken, alte Geräte, die noch funktionieren, nicht sofort als Müll zu deklarieren, sondern weiter zu verkaufen. So tut man der Umwelt einen Gefallen und verdient sich noch etwas dazu.
Gegenseitige Bio-Standards von USA und EU anerkannt
Die EU und USA haben sich für ein Angleichen ihrer Bio-Standards entschieden. Damit erkennen sie gegenseitig die geltenden Standards für Bioprodukte an. Durch die Anerkennung dürfen Ökolebensmittel, die aus Europa stammen, in Zukunft auch in den USA als Bioprodukt verkauft werden. Gleichzeitig ist dies auch bei Biolebensmitteln aus den USA in Europa möglich. Eine entsprechende Partnerschaft wurde von Vertretern aus EU und der US-Regierung zum Auftakt der BioFach 2012 in Nürnberg besiegelt. Durch die Partnerschaft können sich Ökobauern und Agrarbetriebe ab dem 1. Juni 2012 komplizierte Verwaltungsverfahren und hohe Kosten sparen. Die Vermarktung von Produkten in Übersee wird so erheblich einfacher.
BioFach 2012 im Zeichen von Fairtrade und Nachhaltigkeit
Mit der BioFach 2012 in Nürnberg hat die weltgrößte Biomesse ihre Pforten geöffnet. Wie in den Vorjahren präsentieren sich auch 2012 zahlreiche internationale Aussteller mit ihren Bioprodukten. Vertreter der Biobranche und Fans von nachhaltigen Produkten können bereits zu Jahresbeginn erneut in weiten Teilen auf eine positive Entwicklung verweisen. Die Prognosen für die Entwicklung der weltweiten Biomärkte fallen überwiegend positiv aus. Auf internationaler Ebene entwickelte sich 2011 für die Biobranche zu einem Erfolgsjahr. Unter Berücksichtigung der Entwicklungen möchte die BioFach 2012 mit internationalen Fachmessekonzepten an diesen Erfolg anknüpfen.
Änderungen bei Solarförderung sollen verhindert werden

Solaranlage
Die Bundesländer Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt möchten nach eigenen Angaben die möglichen Änderungen bei der Solarförderung im Bundesrat verhindern. Bereits mehrfach wurden in den vergangenen Tagen mögliche Änderungen bei der Solarförderung bekannt. Nun ist ein weiterer Vorschlag an die Öffentlichkeit gedrungen. Nach dem jüngsten Vorschlag sollen künftig nur noch rund 80 Prozent des eingespeisten Solarstroms vergütet werden. Die drei CDU-geführten Bundesländer haben nun angekündigt, dass sie die Novelle, die sich auf die Solarförderung in Deutschland bezieht, im Bundesrat blockieren möchten. Christine Lieberknecht, Ministerpräsidentin von Thüringen, betonte im Zuge dessen, dass das Land an der Seite des Umweltministers stehe.
Aigner startet Aufruf zu mehr Bioprodukten
Bundesagrarministerin Ilse Aigner richtet sich in diesen Tagen mit einem besonderen Aufruf an die Landwirte in Deutschland. So fordert sie von Seiten der deutschen Bauern eine höhere Bioproduktion. Die Bauern der Bundesrepublik sollen sich nach den Plänen von Aigner künftig stärker im weiter wachsenden Geschäft mit Bioprodukten engagieren. Aigner erklärte, dass es das Ziel der Landwirtschaft in Deutschland sein müsse, die Inlandsnachfrage weitestgehend selbst bedienen zu können. Nach einer kurzen Flaute hat sich der Markt für ökologische Lebensmittel in Deutschland wieder spürbar belebt. Dabei basiert dieser Markt auch weiterhin auf einem hohen Anteil von Importprodukten.
Bioprodukte 2011 wieder auch Wachstumskurs
Nach einem leichten Rückgang im Vorjahr waren die Bioprodukte 2011 wieder auf Wachstumskurs. In den Warengruppen, die von Nielsen erfasst wurden, konnten die Bioprodukte ein deutliches Wachstum verzeichnen. Im Lebensmittelhandel und in den Drogeriemärkten ist der Umsatz zwischen Januar und Dezember 2011 um insgesamt 9,9 Prozent gestiegen. Damit erreichten die Bioangebote ein Gesamtvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro. Das Mengenplus lag im vergangenen Jahr bei insgesamt 7,9 Prozent. Insgesamt konnte der Umsatzanteil von Bioprodukten am Food-Umsatz in den einzelnen Warengruppen auf 3,19 Prozent steigen. Sowohl Hersteller als auch Handelsmarken konnten von dem starken Wachstum der Bioprodukte profitieren.
Bio-Bauern leiden unter Förderstopp in Österreich
In Österreich leiden die Bio-Bauern nicht nur unter dem nun eingesetzten Förderstopp, sondern auch unter dem harten Preiskampf, der vielen Betrieben zu schaffen macht. Aufgrund der starken Belastungen fordern die Bio-Bauern in dem Land nun einen sozialen und ebenso ökologischen Umbruch, der von Seiten der EU-Agrarpolitik eingeleitet werden soll. Die neue EU-Agrarpolitik geht für die Biolandwirte in Österreich durchaus mit verschiedenen Herausforderungen einher. Wie die Bio-Bauern in Österreich betonten, benötigt man eine Landwirtschaft, die nicht vom hohen Ressourceneinsatz geprägt wird. Viel wichtiger sei eine Landwirtschaft, in der Böden und Lebensräume im Fokus stehen.
Öko-Test findet Schadstoffe in Babynestchen
Die Experten von Öko-Test haben Babynestchen genauer unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse des Tests sind vor allem mit Blick auf die Details erschreckend. Zwar gibt es nach Angaben von Öko-Test sehr gute Babynestchen, doch in einigen Angeboten wurden auch gefährliche Schadstoffe gefunden. Darüber hinaus verfügten mehrere Babynestchen über gefährliche Bänder, mit denen sich Babys verletzen oder sogar strangulieren können. In einem Babynestchen haben die Experten von Öko-Test den Weichmacher DINP gefunden. Er ist in Spielzeug und Babyartikeln verboten. DINP steht im Verdacht, eine hormonähnliche Wirkung zu haben.
Öko-Test findet Radioaktivität und Pestizide im grünen Tee
Nicht selten stammt grüner Tee aus Ostasien. Die Experten von Öko-Test haben die unterschiedlichsten Angebote nun genauer unter die Lupe genommen und haben unter anderem untersucht, ob man den grünen Tee nach der Atomkatastrophe von Fukushima noch mit ruhigem Gewissen trinken kann. Die Testergebnisse sind erschreckend. In einigen Produkten konnten die Experten von Öko-Test tatsächlich radioaktive Teilchen ausmachen. Die Teilchen, die entdeckt wurden, entstehen ausschließlich bei künstlicher Kernspaltung. Als weitaus größeres Problem wurden bei dem grünen Tee jedoch die Pestizide ausgemacht. Bei insgesamt vier Grüntees konnte Öko-Test die Radioaktivität in doch sehr geringen Mengen nachweisen.
Stiftung Warentest prüft Ökostrom-Tarife

Solaranlage
Ökostrom-Tarife werden in Deutschland nicht erst seit dem beschlossenen Atomausstieg immer beliebter. Nun haben die Experten der Stiftung Warentest die Ökostrom-Tarife in Deutschland genauer unter die Lupe genommen und haben geprüft, wie viel „öko” tatsächlich in den Tarifen steckt. Ein Blick auf die Ergebnisse der Stiftung Warentest zeigt deutlich, dass nicht jeder Ökostrom-Tarif, der in Deutschland angeboten wird, auch tatsächlich grün ist. Insgesamt wurden von den Experten 19 Ökostrom-Tarife unter die Lupe genommen. Auch wenn jeder der getesteten Ökostrom-Tarife nach Angaben der Stiftung Warentest zu 100 Prozent „öko” ist, ist nicht jedes Angebot gleich gut für die Umwelt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Aigner will Siegel für regionale Produkte einführen
Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner will im nächsten Jahr ein neues Siegel für regionale Produkte einführen. Bei Verbrauchern stehen regionale Produkte hoch im Kurs, doch beim Einkauf im Supermarkt lassen sie sich nur selten ausfindig machen. An dieser Stelle soll das sogenannte Regionalfenster als neues Siegel anknüpfen. Auf einen Blick sollen Konsumenten nach den Plänen von Ilse Aigner künftig erfahren, ob die Erdbeeren in der ausgewählten Marmelade aus der Region kommen. Auch die Grüne Woche in Berlin hat regionalen Produkten erneut eine Plattform gegeben. In den Hallen von der weltgrößten Agrarmesse hatten mehrere Bundesländer eigene Stände.
Öko-Test nimmt Putenfleisch unter die Lupe
Putenfleisch wird heute gern als gesunde Alternative zu Schweine- und Rindfleisch bezeichnet. Die Experten von Öko-Test haben nun mehrere Putenfleisch-Angebote aus dem Handel genauer unter die Lupe genommen. Neben abgepacktem und gekühltem Putenbrustfilet wurden auch Putenschnitzel von Öko-Test getestet. Insgesamt 12 Proben mussten sich den prüfenden Blicken der Experten stellen. Das Ergebnis ist erschreckend. Insgesamt neun Putenfleisch-Produkte stammten aus konventionellen Mastbetrieben. Die anderen drei Proben wurden von Putenfleisch aus Bio-Mastbetrieben entnommen. Die Ergebnisse dürften bei vielen Verbrauchern erneut für Verunsicherung sorgen. So ist das Putenfleisch nach Angaben von Öko-Test häufig mit Antibiotika belastet.

