Artikel-Schlagworte: „Bio-Bauern“
Bio-Bauern leiden unter Förderstopp in Österreich
In Österreich leiden die Bio-Bauern nicht nur unter dem nun eingesetzten Förderstopp, sondern auch unter dem harten Preiskampf, der vielen Betrieben zu schaffen macht. Aufgrund der starken Belastungen fordern die Bio-Bauern in dem Land nun einen sozialen und ebenso ökologischen Umbruch, der von Seiten der EU-Agrarpolitik eingeleitet werden soll. Die neue EU-Agrarpolitik geht für die Biolandwirte in Österreich durchaus mit verschiedenen Herausforderungen einher. Wie die Bio-Bauern in Österreich betonten, benötigt man eine Landwirtschaft, die nicht vom hohen Ressourceneinsatz geprägt wird. Viel wichtiger sei eine Landwirtschaft, in der Böden und Lebensräume im Fokus stehen.
Immer mehr braune Bio-Bauern in Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern wird immer häufiger zur Heimat von braunen Bio-Bauern. Das unterstrich die Politikwissenschaftlerin Gudrun Heinrich von der Uni Rostock. In den vergangenen Tagen stellte sie gemeinsam mit dem Regionalzentrum für demokratische Kultur und der Heinrich-Böll-Stiftung das Buch „Braune Ökologen. Strukturen und Hintergründe am Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns” vor. Wie Heinrich erklärte, leben die braunen Bio-Bauern auf den ersten Blick wie Aussteiger. So backen sie ihr Brot aus eigenem Getreide und greifen darüber hinaus zu selbstgestrickten Schafwollpullovern. Familien mit natur- und heimatverbundener Attitüde siedeln sich bereits seit knapp 20 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern an.
Neue Bio-Interessenvertretung aus der Taufe gehoben
In den vergangenen Tagen wurde eine neue Bio-Interessenvertretung aus der Taufe gehoben. Auf Initiative von Biokreis, Biopark und Verbund Ökohöfe entstand die Bundesvereinigung Ökologischer Landbau, kurz BVÖL. Die neue Interessenvertretung setzt sich für die Bio-Bauern ein und hat es sich zum Ziel gemacht, die gesetzlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die Biolandwirtschaft zu verbessern. Dabei richtet sich das Engagement nicht nur an die ökologisch wirtschaftenden Landwirtschaftsbetriebe, sondern auch an Gartenbau- und Weinbaubetriebe, die nach Ökorichtlinien arbeiten. Mit der Gründung der BVÖL wurde von Seiten der Anbauverbände nicht zuletzt auf die wachsende Bedeutung von agrar- und gesellschaftspolitischen Entscheidungen reagiert.
Biobranche in Österreich erreicht Milliardenumsatz
Die Biobranche in Österreich hat die EHEC-Krise hinter sich gelassen. Die Verbraucher greifen wieder zunehmend zu Gurken wie Paradeiser. Insgesamt beläuft sich der Umsatz der Biobranche in Österreich auf ein Volumen von 1,12 Milliarden Euro. Damit kann die Branche einmal mehr auf die große Nachfrage von Seiten der Verbraucher verweisen. In Österreich wird gerne zu Bioprodukten gegriffen. Dabei gelten Milch, Eier und verschiedenste Backwaren in Bioqualität als besonders gefragt. Doch auch das Biogemüse schafft nach der EHEC-Krise, die in Österreich deutlich ihre Spuren hinterlassen hat, wieder den Sprung auf den Teller. Diesen Beitrag weiterlesen »
Zahl der Bio-Bauern in Deutschland steigt

Biomais Biobauern
Seit Jahren erlebt die Biobranche in Deutschland einen anhaltenden Boom. Damit hat sich auch die Zahl der Bio-Bauern in der Bundesrepublik kontinuierlich erhöht. Immer mehr Landwirte entscheiden sich heute für den Bio-Anbau und werden damit einem Trend gerecht, der immer mehr Bevölkerungsschichten erreicht. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Bio-Bauern in Deutschland Berichten zufolge um knapp fünf Prozent gestiegen. Damit hält sie an dem soliden Wachstum weiter fest. Gegenüber 2009 nahm die Zahl der Bio-Bauern 2010 um 4,3 Prozent zu. Eine ähnliche Entwicklung wurde bei der Fläche verzeichnet, die ökologisch bewirtschaftet wird. Hier lag das Plus bei 4,6 Prozent. Diesen Beitrag weiterlesen »
Salzburg ist Bio-Land Nummer 1 in Österreich
Österreich nimmt in Sachen Bio im europäischen Vergleich eine Schlüsselrolle ein. Gab es im Jahr 1970 lediglich 25 Bio-Betriebe in Österreich, liegt die Zahl mittlerweile allein in Salzburg bei mehr als 3200 Bio-Bauern. 20 Prozent der heimischen Landwirtschaftsfläche werden heute in Österreich biologisch bewirtschaftet. Jeder zehnte Bio-Betrieb, der in Europa zu finden ist, findet seine Wurzeln in Österreich. Dabei hat sich vor allem Salzburg in punkto Bio einen Namen machen können. Salzburg ist mit über 50 Prozent landwirtschaftlicher Bio-Fläche das Bio-Land Nummer eins. Nicht zuletzt deswegen wurde nun auch in Salzburg die Wanderausstellung Bio Austria eröffnet. Diesen Beitrag weiterlesen »
Brandenburg stoppt Förderung für Bio-Bauern
Obwohl die Nachfrage nach Bioprodukten unentwegt steigt, hat das Land Brandenburg nun die Förderung für den weiteren Ausbau der ökologischen Landwirtschaft gestoppt. Damit fehlt den Bio-Bauern in Brandenburg Geld, was sie bräuchten, um ausreichend Bioprodukte liefern zu können. Die Kritik an dem Förderstopp ist groß und so haben unter anderem die Grünen vor einem Imageschaden gewarnt. Die Zahl der Biobetriebe in Brandenburg hat sich seit 2008 von 897 auf 995 erhöht. Nach eigenen Angaben könnte die Biobranche deutlich mehr Produkte verkaufen. Für eine Steigerung dieser fehlen jedoch die erforderlichen Anbaukapazitäten. Wie die Landesregierung von Brandenburg mitteilte, läuft die EU-Förderperiode 2013 aus. Diesen Beitrag weiterlesen »
Biohotel Tirol: Entspannen im Bio Landhaus Seethaler
Inmitten einer beeindruckenden Umgebung öffnet das Bio Landhaus Seethaler als Biohotel Tirol seine Pforten. Das Bio Landhaus Seethaler hat sich in allen Bereichen der Nachhaltigkeit verschrieben und bietet seinen Gästen ein angenehmes Ambiente. Das rauchfreie Haus hat sich mit einer hervorragenden Küche einen Namen machen können. Dabei werden im Bio Landhaus Seethaler ausschließlich Bioprodukte verarbeitet. Das Biohotel Tirol liegt nur rund 400 m vom Zentrum von Thiersee entfernt. Thiersee hat sich als einer der schönsten Ferienorte der Region einen Namen machen können. Das Haus bietet seinen Gästen eine Reihe von Aktivitäten, die angefangen von Yoga bis hin zu verschiedenen Wanderungen reichen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Mecklenburg-Vorpommern will Bio weiter ausbauen
Das nordostdeutsche Bundesland Mecklenburg-Vorpommern möchte seine Aktivitäten in Sachen Bio-Landwirtschaft weiter ausbauen. Bis Ende 2013 soll die Fläche der Acker- und Weideflächen, die ökologisch bewirtschaftet werden, auf zehn Prozent steigen. Dies entspricht einem Wachstum um 12.000 Hektar. Schon heute liegt Mecklenburg-Vorpommern im bundesweiten Vergleich an der Spitze. Für die Bio-Bauern ist die Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern ein lohnenswertes Geschäft. Nun hat Till Backhaus für noch mehr Engagement geworben. Doch um von dem Bio-Boom in Deutschland noch mehr profitieren zu können, benötigt Deutschland weit mehr Bio-Bauern. Allein im vergangenen Jahr gaben die Deutschen rund sechs Milliarden Euro für Fleisch, Gemüse, Obst, Getreide und Eier mit Bio-Siegel aus. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bio und Discounter passen zusammen
Immer mehr Discounter bieten heute Bioprodukte an. Im Vergleich zu den Bio- und Naturkostläden sind ihre Angebote weitaus günstiger und bewegen immer mehr Verbraucher dazu zu Bioprodukten zu greifen. Doch obwohl der Preis der Discounter-Bioangebote viele Kunden überzeugt, fragen sich andere auch, wie die Discounter diese Produkte so günstig anbieten können. Der Vorteil der Discounter liegt an dieser Stelle in der Logistik, der Belieferung und dem damit verbundenen Aufwand. Demnach können Discounter von den Bio-Bauern größere Mengen einer Gemüsesorte abnehmen. Hierbei handelt es sich um einen entscheidenden Vorteil, der sich vor allem bei den Kosten bemerkbar macht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schweizer Biolandbau hält an Wachstum fest
Der Schweizer Biolandbau konnte auch 2010 seine positive Entwicklung fortsetzen. Wie bereits in den letzten Jahren ist auch 2010 das Geschäft mit den Bio-Lebensmitteln in der Schweiz gewachsen. Damit befinden sich vor allem die Bio-Bauern des deutschen Nachbarlandes auf einem guten Weg. Grund zur Freude hat aber auch Bio Suisse. Die Organisation wird 2011 30 Jahre alt und hat die positive Entwicklung der Bio-Branche in der Schweiz maßgeblich begleitet. Die Entwicklungen des Absatzes sind so vielversprechend, dass man sich in der Schweiz derzeit auf der Suche nach weiteren Produzenten befindet. Ein klares Signal für den Biolandbau kam auch vom Bund. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bio-Boom in Österreich hält an
Der Bio-Boom in Österreich hat auch im Jahr 2010 angehalten. Damit konnte das Land seine Position als Bio-Europameister weiter ausbauen. Rund ein Fünftel der landwirtschaftlichen Nutzfläche von Österreich wird heute ökologisch bewirtschaftet. Für die Bewirtschaftung der gigantischen Flächen sind in dem Land 21.798 Bio-Bauern und Bio-Bäuerinnen im vergangenen Jahr zuständig gewesen. Dadurch ergibt sich ein Anteil der Landwirtschaftsbetriebe von 16,2 Prozent. Im Vergleich zu 2009 konnte das Bio-Segment in Österreich im vergangenen Jahr erneut zulegen. 2009 belief sich der Anteil der Bio-Bauernhöfe im Land lediglich auf 15,2 Prozent oder 20.870 Betriebe. Diesen Beitrag weiterlesen »
Österreich weiterhin Bio-Europameister
Bereits 2009 wurde Österreich als Bio-Europameister gehandelt. Diese Position konnte das Land im vergangenen Jahr weiter ausbauen. So ist es Österreich gelungen, den Titel als Bio-Europameister zu verteidigen. Mittlerweile wird rund ein Fünftel der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche durch Bio-Bauern bewirtschaftet. Der Anteil der Bio-Agrarnutzfläche beläuft sich auf 19,4 Prozent. Damit beläuft sich die Anzahl der Bio-Betriebe in Österreich auf 16,2 Prozent. Zugleich erlebt der Bio-Lebensmittelmarkt einen unaufhaltsamen Boom. Im Segment der Bio-Frischwaren konnte 2010 im LEH ein Mengenzuwachs von 21,5 Prozent verzeichnet werden. Der Wertzuwachs belief sich auf 18,7 Prozent. Diesen Beitrag weiterlesen »
Aigner erwartet anhaltenden Bio-Boom
Die Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner erwartet einen anhaltenden Bio-Boom. Unter Berücksichtigung der wachsenden Bio-Branche fordert sie nun mehr Förderung von den Ländern. Aigner erklärte, dass damit zu rechnen ist, dass die Umsätze in der Branche auch in den kommenden Jahren wachsen werden. Mit Blick auf die BioFach in Nürnberg betonte sie, dass immer mehr Verbraucher gezielt saisonale und regionale Produkte auswählen. In der EU ist Deutschland der größte Bio-Absatzmarkt. Die deutschen Bio-Bauern können die wachsende Nachfrage aber immer öfter nicht decken. Durch Förderungen von Seiten der Länder soll nach Aussagen von Ilse Aigner ermöglicht werden, dass mehr Landwirte in die Öko-Landwirtschaft wechseln. Diesen Beitrag weiterlesen »
Erster großer Konflikt zwischen Bio-Milchbauern und Molkerei
Erstmals ist es in der deutschen Landwirtschaft zu einem offenen Konflikt zwischen einer Molkerei und Bio-Bauern gekommen. Grund dafür sind die zu niedrigen Milchpreise, die den Bio-Milchbauern gezahlt werden. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft, AbL, erklärte am Dienstag, dass die Bio-Milch Erzeugergemeinschaft Nord den Vertrag mit Söbbeke, der zweitgrößten Bio-Molkerei in Deutschland, gekündigt hat. Die Kündigung wurde auf den 30. September 2011 datiert. Die Gemeinschaft setzt sich aus mehreren Dutzend Biobauern zusammen. Durch die Kündigung muss die Molkerei Söbbeke mit einem Verlust von 40 bis 50 Prozent bei der Milchliefermenge rechnen. Die AbL erklärte, dass die gewählte Vorgehensweise bisher einmalig in Deutschland ist. Diesen Beitrag weiterlesen »

