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Bio-Fleisch kann nur bedingten Schutz bieten
Aufgrund der aktuellen Studie, die vom BUND veröffentlicht wurde, sorgen sich viele Verbraucher zu Recht um die Qualität und die Unbedenklichkeit ihres Hähnchenfleisches. Um Gesundheitsrisiken zu vermeiden, denken viele Haushalte über den Griff zum Bio-Fleisch nach. Doch auch wenn die antibiotikaresistenten Keime vor allem bei Fleisch zu finden sind, dass aus der Massentierhaltung stammt, kann auch das Bio-Fleisch nur einen bedingten Schutz bieten. Um Infektionen zu vermeiden, sollten Verbraucher bereits beim Umgang mit dem Fleisch auf einige Vorsichtsmaßnahmen achten. So rät beispielsweise der Bfr dazu, dass Fleisch unter kalten fließendem Wasser abzuspülen. Anschließend sollte auch das Spülbecken gereinigt werden.
Bio-Lebensmittel sind wirklich gesund?
Seit einiger Zeit setzen die Deutschen bei gesunder Ernährung immer mehr auf Bio-Lebensmittel. So schreibt die EU vor, dass diese Lebensmittel nicht bestrahlt und gentechnisch verändert sind. Aber auch chemische Dünger und leicht lösliche mineralische dürfen nicht verwendet werden. Durch abwechslungsreiche Fruchtfolgen, artgerechte Tierhaltung und ökologisch einwandfreiem Futter soll ein gesundes, hochwertiges Lebensmittel erzeugt werden.
So kann beim Kauf von Bio-Fleisch man davon ausgehen, dass dieses Produkt eindeutig gesünder ist als das herkömmliche Fleisch. Durch die artgerechte Tierhaltung und das bessere Futter sind die Tiere einfach gesünder und dies sorgt für uneingeschränkten Genuss beim Käufer des Fleisches. Hier wird nicht Fleisch von Tieren weitergegeben, die durch chemische Mittel schneller wachsen und schneller schlachtfertig sind. Dies beweist schon der Vergleich des Fleisches in der Pfanne, da Bio-Fleisch nicht in der Pfanne schrumpft. Diesen Beitrag weiterlesen »
Österreich: Bioprodukte mit kräftigem Umsatzplus
Auch im laufenden Jahr setzen die Bioprodukte ihre positive Entwicklung in Österreich fort. In den ersten vier Monaten 2010 sorgten die Bioangebote erneut für ein deutliches Plus beim Umsatz. Der Absatz von Bio-Nahrungsmitteln konnte im österreichischen Lebensmittelhandel um 40,4 Prozent steigen. Dadurch wurde ein Volumen von 42.900 Tonnen abgesetzt. Die Absatzsteigerung machte sich auch bei Umsatz der Bioprodukte bemerkbar. Bei diesen erreichte die Branche ein Plus von 29,7 Prozent. Der Umsatz belief sich in den ersten vier Monaten auf 110,44 Millionen Euro. Die Zahlen und Entwicklungen wurden durch eine aktuelle Erhebung der AMA bekanntgegeben. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bio-Fleischwaren verfügen über Gemüseextrakt als Umrötehilfe
Durch den Einsatz von sogenannten Umrötehilfen bekommen Fleisch- und Wurstwaren eine ansprechende Optik und bekommen auch nach speziellen Zubereitungsformen eine appetitlich rote Farbe. Bei diesen Umrötehilfen wird Nitrat eingesetzt, vor dem in der Vergangenheit immer wieder gewarnt wurde. Nun wurde bekannt, dass auch Bio-Metzger bei Fleisch und Wurst nicht auf Nitrat verzichten. Allerdings setzen sie als Umrötehilfe Gemüseextrakt ein. Gemüseextrakte enthalten natürliches Nitrat. Jedoch wird dieses durch die Verarbeitung von Fleisch und Wurst in einfaches Nitrat umgewandelt. Ralf Alsfeld vom Naturland-Verband erklärte gegenüber Ökotest, dass das natürliche Nitrat nicht gesünder ist, da das Endprodukt auch beim Bio-Fleisch gleich ist. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bio-Betrug ist kein Kavaliersdelikt
Der Markt mit Bioprodukten boomt und kann sich auch in Deutschland auf ein stetig wachsendes Angebot verlassen. Viele Unternehmen verleitet dies zum Betrug mit Bioprodukten. So tauchen derzeit immer wieder Meldungen auf, bei denen sich Betrüger vor Gericht verantworten müssen. Grundsätzlich ist der Betrug mit Bioprodukten kein Kavaliersdelikt. Zahlreiche Betrüger müssen sich vor Gericht verantworten und gegebenenfalls hohe Strafen in Kauf nehmen. So erhielt im Februar 2009 eine Landwirtin eine Bewährungs- und Geldstrafe, da sie Eier aus Käfighaltung als Bio-Eier an Reformhäuser und Naturkostläden verkaufte. Nun muss sich auch ihr Lebensgefährte vor dem Kieler Landgericht behaupten. Er soll ebenso am Betrug beteiligt gewesen sein. Diesen Beitrag weiterlesen »

