Artikel-Schlagworte: „Biobauern“
Bio-Urlaub in Deutschland und anderen Ländern
Erfreulicherweise achten viele Menschen bei ihrer Lebensweise - auch über die Ernährung hinaus - auf ökologische Produkte und Nachhaltigkeit. So sind nachhaltig produzierte Textilien und auch ökologische Baustoffe immer mehr im Kommen. Doch leider hört der Bio-Gedanke spätestens bei der Planung des nächsten Urlaubs auf. Das muss jedoch nicht so sein! Denn ökologisch motivierte Urlaubsplanung ist zum Beispiel für Individualisten, welche einen besonderen Urlaub suchen, oder auch naturverbundene Familien mit Kindern gleichermaßen eine Überlegung wert.
Biobranche widmet sich vorsichtiger Selbstkritik
Zahlreiche Menschen verbinden mit der Biobranche idyllisches Landleben, artgerechte Tierhaltung und glückliche Tiere. Dass eben genau das nicht immer der Fall ist, beweist nun die Biobranche selbst. Erstmals übt sich die Biobranche in Deutschland in vorsichtiger Selbstkritik und stellt entsprechende Lösungsvorschläge vor. Die Kritik richtet sich vor allen an die Tierhaltung in Biobetrieben und ist vordergründig in der Fachpresse der Biobranche zu finden. Das Fachblatt für den Biobauern ist die Zeitschrift „Ökologie und Landbau”. Die Defizite in den Biobetrieben werden von Seiten der Praktiker und Wissenschaftler nur sachte beklagt. Der Grund für die Selbstkritik ist das Agieren vieler Biobauern. Diesen Beitrag weiterlesen »
Startschuss für Saison deutscher Bio-Frühkartoffeln

Bio Frühkartoffeln
Die Saison der deutschen Bio-Frühkartoffeln hat flächendeckend begonnen. Ab sofort finden sich im Handel wieder regionale Frühkartoffeln in bester Bioqualität. Der Startschuss für die diesjährige Saison fiel in der 27. Kalenderwoche. Bereits in den vergangenen Wochen wurden auf regionaler Ebene immer wieder Bio-Frühkartoffeln angeboten. Doch die geringe Menge der bisherigen Ernte machte ein flächendeckendes Angebot nahezu unmöglich. Die ersten Bio-Frühkartoffeln wurden in kleinen Mengen von Hand gerodet. Die Bestände der Biobauern sind nun schalenfest, sodass die Ernte in vollem Gange ist. Bundesweit konnten die Knollen 2011 unter optimalen Bedingungen gepflanzt werden. Anschließend machten ihnen vielerorts jedoch Trockenheit und Spätfröste zu schaffen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bio-Lebensmittel werden langsam knapp
Immer mehr Verbraucher greifen zu Bio-Lebensmitteln. Doch die wachsende Nachfrage zieht auch entsprechende Probleme nach sich. Schon heute kann die große Nachfrage nach Bioprodukten durch die Biobauern nicht mehr gedeckt werden, sodass rund die Hälfte der Bioware in Deutschland nicht mehr aus der Region stammt, sondern auch dem Ausland importiert wird. Durch die geringe, heimische Produktion wird das Marktwachstum von Bio-Lebensmitteln in Deutschland beachtlich gebremst. Zu diesem Ergebnis ist das Münchner Ifo-Institut im Rahmen einer umfangreichen Studie gekommen. Aufgrund der fehlenden Bioprodukte in Deutschland beläuft sich der Marktanteil der Bioware hierzulande lediglich auf knapp vier Prozent. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bio-Hotel Erbprinzenpalais begeistert mit schöner Lage
Auf eindrucksvolle Art und Weise schafft es das Bio-Hotel Erbprinzenpalais in Wernigerode unterschiedlichste Komponenten miteinander zu verbinden. So können sich Urlauber in dem Bio-Hotel Wernigerode nicht nur auf erholsame, sondern zugleich auch auf naturverbundene und traditionelle Elemente verlassen. Die Mischung zwischen alten Traditionen und einem modernen Spirit macht aus dem Bio-Hotel Erbprinzenpalais eine ganz besondere Adresse, in der man sich wohl und angekommen fühlt. Zu dem Haus gehört eine eigene Ruheoase, in der Urlauber zwischen Sauna, Dampfbad und Bionarium wählen können. Zudem bietet das Bio-Hotel Wernigerode eine Liegewiese, auf der man sich nach Lust und Laune entspannen kann. Diesen Beitrag weiterlesen »
Mecklenburg-Vorpommern: Wenige Bioprodukte werden veredelt
Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern werden weit weniger Bioprodukte veredelt und vermarktet als in der Region erzeugt werden. Der BUND erklärte, dass von insgesamt 781 Biobetrieben nur 72 ihre Produkte selbst verarbeiten. Damit ist der Anteil im Nordosten Deutschlands erschreckend gering. Der Bund für Umwelt und Naturschutz erklärte, dass den Biobauern mit der ausschließlichen Erzeugung von Eier, Biofleisch und Biomilch sehr viel Geld entgeht. Dabei hat das Bio Mecklenburg-Vorpommern durchaus eine Chance. Sowohl die fünf großen Erzeugerzusammenschlüsse als auch eine große Biomolkerei könnten sich dank der hohen Warenmengen besser ins Geschäft bringen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Erster großer Konflikt zwischen Bio-Milchbauern und Molkerei
Erstmals ist es in der deutschen Landwirtschaft zu einem offenen Konflikt zwischen einer Molkerei und Bio-Bauern gekommen. Grund dafür sind die zu niedrigen Milchpreise, die den Bio-Milchbauern gezahlt werden. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft, AbL, erklärte am Dienstag, dass die Bio-Milch Erzeugergemeinschaft Nord den Vertrag mit Söbbeke, der zweitgrößten Bio-Molkerei in Deutschland, gekündigt hat. Die Kündigung wurde auf den 30. September 2011 datiert. Die Gemeinschaft setzt sich aus mehreren Dutzend Biobauern zusammen. Durch die Kündigung muss die Molkerei Söbbeke mit einem Verlust von 40 bis 50 Prozent bei der Milchliefermenge rechnen. Die AbL erklärte, dass die gewählte Vorgehensweise bisher einmalig in Deutschland ist. Diesen Beitrag weiterlesen »
Größter Bio-Bodenfonds in Deutschland eingerichtet
Nach drei zähen Verhandlungsjahren wurde in den vergangenen Tagen die Einrichtung des größten Bio-Bodenfonds in Deutschland von den Biolandwirten der Uckermark gefeiert. Im Nordosten Brandenburgs soll der Bio-Bodenfonds Schorfheide für den Einhalt von einem der größten ökologischen Anbaugebiete in Europa sorgen. Bio-Bauer Ulf Dobroschke erklärte im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich der Einrichtung des Fonds, dass durch diesen die Existenz der Landwirte in der Region gesichert werden kann. Das Prinzip, das hinter dem Bio-Bodenfonds steckt, ist gänzlich einfach. Die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH, BVVG, verkauft die eigenen Flächen an den Bodenfonds. Dieser wird von der GLS-Bank eingerichtet. Durch die Bank werden die Bodenflächen langfristig an die Biolandwirte der Region verpachtet. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bio-Umsatz in Österreich steigt
In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres ist der Bio-Umsatz in Österreich um knapp 30 Prozent gestiegen und beläuft sich auf eine Gesamtsumme von 110 Millionen Euro. Auch das Gesamtjahr 2009 konnte mit überzeugenden Entwicklungen abgeschlossen werden. Der Umsatz 2009 stieg um 6,5 Prozent. Hingegen stagnierte der gesamte Lebensmittelabsatz. Trotz der positiven Entwicklungen der Biobranche reicht der Absatz der Bioprodukte für viele Bauern nicht zum Überleben. Auch weiterhin ist die Existenz der Biobauern an Förderungen gebunden. Vor allem im Jahr 2009 reichte der Umsatz der Biobauern nicht aus, um die eigenen Ausgaben zu decken. 2009 belief sich der durchschnittliche Ersatz, der Verkäufe und Förderungen berücksichtigt, auf eine Summe von 68.430 Euro. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bremen hat die meisten Biobauern
Nach einer neuen Statistik finden sich im dichtbesiedelten Bremen die meisten Biobauern Deutschlands. Die Statistik wurde durch die Landesregierung Sachsens durchgeführt. In den vergangenen Tagen wurden schließlich die Ergebnisse bekanntgegeben. Demnach gibt es in der deutschen Hansestadt Bremen die meisten Ökobauern des Landes. In den vergangenen zwei Jahren wuchs in Bremen die Fläche, die für die Bio-Landwirtschaft genutzt wird, um insgesamt 20,9 Prozent. Demnach beträgt sie aktuell rund 655 Hektar. Nach Bremen reiht sich Sachsen mit einem Plus von 18,2 Prozent an zweiter Stelle ein. Seit 2001 züchten Anja und Friedhelm Schumacher Bio-Rinder. Diesen Beitrag weiterlesen »
Öko-Produkte bestehen Schadstoff-Tests
Bioprodukte sind beliebt. Auch im Krisenjahr 2009 konnte die Branche hierzulande weitestgehend auf eine positive Entwicklung verweisen. In vielen Bereichen wurden leichte Umsatzsteigerungen bekanntgegeben. Doch nicht nur die Umsatz- und Absatzzahlen sorgen in der Ökobranche für Zufriedenheit. Immer öfter bestehen Öko-Produkte Schadstoff-Tests. Konnten auf regionaler Ebene noch 2007 sieben Prozent der Produkte die Tests nicht bestehen, meistern Bioprodukte heute zu 99 Prozent die Schadstoff-Untersuchungen. Demnach trägt der Großteil der Ökoprodukte das eigene Biosiegel zu Recht. So wurden in den meisten Tests weder Rückstände noch Schadstoffe und gefährliche Inhaltsstoffe gefunden. Dabei können die Produkte auch dann überzeugen, wenn neue Testmethoden zum Einsatz kommen, die wesentlich feiner sind. Diesen Beitrag weiterlesen »
Allgäu erlebt Bio-Boom
Im Allgäu wurde in den vergangenen Tagen der 500. Bioland-Bauernhof eröffnet. Es handelt sich um den Hof von Familie Bader in Irsee. Das offizielle Bio-Schild, das am Hof angebracht wurde, wurde bereits am vergangenen Freitag durch den Landesvorsitzenden überreicht Der Familienbetrieb folgt damit einem Trend, der im Allgäu allgegenwärtig ist. Mit insgesamt 500 Bioland-Höfen kann sich das Allgäu zu Recht als die boomende Bio-Region bezeichnen. In keiner anderen Region Deutschlands gibt es derzeit so viele Bioland-Bauernhöfe wie im Allgäu. Jedes Jahr lässt sich zudem ein Wachstum von rund zehn Prozent erkennen. Die Anzahl der Biobauern in Deutschland schoss vor allem mit der letzten BSE Krise wie Pilze aus dem Boden. Die Gründe hierfür finden sich vor allem im Allgäu selbst. Immerhin bietet die Region mit den zahlreichen Grünlandbetrieben und bereits überzeugten Biobauern ideale Voraussetzungen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Nationalpark Hohe Tauern ist Bio-Musterregion in Europa
Immer mehr Regionen Europas versuchen sich als Bio-Reiseziel zu etablieren. Doch nur wenige können dieses beeindruckende Ziel auch erreichen. Als Bio-Musterregion Europas darf sich heute der Nationalpark Hohe Tauern bezeichnen. Er gehört zu den beliebtesten Ferienregionen Europas und beheimatet eine vergleichsweise hohe Dichte an Biobauern. Unterstützung wurde die Entwicklung des Nationalparks durch die EU. Sie hat ein einzigartiges Projekt unterstützt, das auch 2010 mit „Ja! Natürlich” an Bedeutung erlangte. Heute bietet der Nationalpark Hohe Tauern als Ziel für Bioreisen zahlreiche Angebote für Jung und Alt. Dazu gehören Übernachtungen auf dem Biobauernhof. Aber auch Naturabenteuer für alle Altersklassen sorgen für abwechslungsreiche Urlaubstage. Diesen Beitrag weiterlesen »
Hessen sieht Nachholbedarf bei Öko-Bauern
Obwohl sich Hessen in punkto Bioanbau derzeit an der Spitze der Bundesrepublik Deutschland befindet, sehen die Minister des Landes einen gewissen Nachholbedarf. Ministerin Lautenschläger verwies gegenüber den Medien darauf, dass es gerade bei den Erzeuger- und Vertriebsgemeinschaften zu weiteren Änderungen kommen müsste. Möchte sich Hessen dauerhaft als deutscher Öko-Meister bezeichnen, wird das Land kaum um weitere Entwicklungen herum kommen. Doch wie lassen sich die Ressourcen, die das Land hat, am besten nutzen? Die Meinungen bei dieser Frage gehen selbst in Expertenkreisen weit auseinander. Jedoch wäre die Gründung von weiteren Erzeugergemeinschaften nach Politikeraussagen ein erster Schritt in die richtige Richtung. Diesen Beitrag weiterlesen »
Biovision unterstützt Bio-Bauern in Kenia
Mit einem umfangreichen Magazin möchte Biovision Bio-Bauern in Kenia unterstützen. Der Organic Farmer liefert einen Fundus aus verschiedensten Informationen zur nachhaltigen Landwirtschaft und soll für die Landwirte in Kenia eine wichtige Grundlage sein. Bis heute wissen viele Bauern in dem afrikanischen Land nicht, was sich hinter nachhaltiger Landwirtschaft verbirgt und welches Potenzial diese für sie ermöglich. Der Organic Farmer von Biovision soll an dieser Stelle anknüpfen. Dabei geht das Magazin aber auch auf Wege ein, die die Bio-Bauern aus der Armutsfalle führen sollen und liefert praxisnahe Informationen zu den verschiedensten Themen. Diesen Beitrag weiterlesen »

