Artikel-Schlagworte: „Biobranche“

Bessere Rückverfolgbarkeit bei Bio-Lebensmitteln gefordert

Aufgrund des mutmaßlichen Großbetrugs mit Bioprodukten in Italien fordern Verbraucherschützer nun eine bessere Rückverfolgbarkeit von Bio-Lebensmitteln. Durch diese könnten ähnliche Betrugsfälle vermieden oder zumindest einfacher aufgeklärt werden. Bislang weist die Rückverfolgbarkeit von Bio-Lebensmitteln sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern erhebliche Schwächen auf. Nach Forderungen von Jutta Jaschke, Ernährungsexpertin, sollten Unternehmen, die über ein Biozertifikat verfügen künftig EU-weit in einer Liste aufgenommen werden. Die Biobranche wird längst von einem internationalen Markt geprägt, sodass auch die Rückverfolgbarkeit der einzelnen Produkte über die Grenzen hinausgehen muss. Bislang ist es noch nicht gelungen, alle Facetten von dem aktuellen Bio-Betrug zu definieren.

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Verbraucher greifen vermehrt zu Bioprodukten

Altdorfer Biofleisch

Altdorfer Biofleisch

Die Verbraucher in Deutschland greifen vermehrt zu Bioprodukten. Die Gründe dafür sind die Lebensmittelskandale, Krisen und Katastrophen, die bei vielen Verbrauchern zu einer enormen Verunsicherung beigetragen haben. Die Biobranche konnte sich in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres über ein starkes Umsatzplus freuen und kann damit an dem eingeschlagenen Erfolgsweg weiter festhalten. Bioprodukte sind in den Augen der Verbraucher vermeintlich sichere Lebensmittel. Nachdem die Bioprodukte im Vorjahr eher eine schwache Entwicklung hinnehmen mussten, erreichten sie in den ersten neun Monaten 2011 ein Umsatzplus von 9,5 Prozent.

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Öko-Branche in China hat ein Betrugsproblem

Die Öko-Branche in China kämpft mit einem zunehmenden Betrugsproblem. Immer häufiger tauchen auf Produkten gefälschte Öko-Zertifikate auf. Der Kampf gegen die gefälschten Biosiegel gestaltet sich schwierig und wird von weiteren Problemen begleitet. Gegen Geld können sich Unternehmen in China problemlos die begehrten Biosiegel sichern. Für den Verbraucher selbst ist der Betrug häufig nicht zu erkennen. Waren, die mit dem falschen Öko-Zertifikat ausgestattet sind, sind aber kein Problem, das sich auf China beschränkt. Immer häufiger gelangen Waren, die so deklariert sind, auch nach Deutschland. Betroffen davon ist die Importware aus China, die mit einem Biosiegel versehen ist. Oft lässt sich nicht nachvollziehen, ob es sich um ein echtes Bioprodukt handelt.

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Ökolandbau in Indien soll ausgebaut werden

In Indien soll der Ökolandbau weiter ausgebaut werden. Im Rahmen der BioFach 2012 wird sich das Land der internationalen Biobranche präsentieren. In den nächsten Jahren soll die Bio-Anbaufläche in Indien ein Areal von fünf Millionen Hektar erreichen. In Indien genießt der Biolandbau eine steigende Aufmerksamkeit. So gibt es in dem Land einzelne Bundesstaaten, die bereits spezielle Budgets für den Ökolandbau geschnürt haben. So wird Bihar den Ökolandbau beispielsweise mit einer Summe von 20 Millionen US-Dollar unterstützen. In Kanataka steht ein Budget von 50 Millionen US-Dollar zur Verfügung.

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Bio-Siegel wird zehn Jahre alt

Bio-Siegel

Bio-Siegel

2011 feiert das Bio-Siegel in Deutschland seinen 10. Geburtstag. In den vergangenen Jahren entwickelte es sich zum Vorbild von anderen Gütesiegeln und könnte nun auch zu einem Tierschutzlabel beitragen. Nach Angaben von Bundesagrarministerin Ilse Aigner wird das Bio-Siegel heute von mehr als 3.900 Unternehmen verwendet. Die meisten Unternehmen stammen aus den Bereichen Handel und Verarbeitung. Das Bio-Siegel hat in den letzten zehn Jahren entscheidend zur Entwicklung der Biobranche beigetragen und unterstützte deren Erfolg. Heute steht das Siegel als Kennzeichnung von Lebensmitteln für Klarheit und Transparenz. Nach Einschätzungen von Ilse Aigner kann das Bio-Siegel auch für eine europäische Tierschutz-Kennzeichnung die Vorbildfunktion übernehmen.

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Neuer Bio-Führer für Mecklenburg-Vorpommern

Für das nordöstliche Bundesland Mecklenburg-Vorpommern wurde in den vergangenen Tagen ein neuer Bio-Führer veröffentlicht. Die Biobranche genießt in dem Bundesland eine große Aufmerksamkeit und so wird das Angebot durch den Bio-Führer erneut ergänzt. In dem Bundesland befindet sich zudem die höchste Dichte an Bio-Gastgebern im Norden. Das Heft „Bio-Gastgeber im Norden” wurde zum ersten Mal für ganz Norddeutschland veröffentlicht und schließt neben Mecklenburg-Vorpommern auch Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Brandenburg und Schleswig-Holstein ein. In dem Heft sind insgesamt 114 Biohotels, Restaurants und Cafés zu finden. Allein 48 dieser Einrichtungen befinden sich in Mecklenburg-Vorpommern. Diesen Beitrag weiterlesen »

Leitfaden für nachhaltige Verpackung von Bio-Lebensmitteln

Mit Förderung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wurde von der Projektleitung BÖLW ein neuer Leitfaden erstellt. Der Leitfaden widmet sich der nachhaltigen Verpackung von Bio-Lebensmitteln. Die Erwartungen, die Verbraucher an die Bioprodukte stellen, sind hoch. Dabei beziehen sich diese nicht mehr nur auf das Produkt an sich, sondern auch auf die ökologische Verpackung. Für die Hersteller entstehen bei der Wahl der Verpackung oft Zielkonflikte. Diese können sich zwischen ökonomischen, technologischen, gestalterischen und ökologischen  Ansprüchen bewegen. Es gibt aber auch Unternehmen, die mit der Wahl der richtigen Verpackung überfordert sind. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bio ist nicht mehr attraktiv genug

Nachdem in der Vergangenheit viele Landwirte über einen Wechsel zu Bio nachdachten, zeigt sich mittlerweile in Deutschland ein anderes Bild. Für viele Landwirte ist der Wechsel vom konventionellen zum Biobetrieb nicht mehr attraktiv. Der Grund dafür sind zu hohe Mehraufwendungen und zu wenige Anreize für einen Wechsel. Viele Landwirte müssten als Biobetrieb höhere Kosten in Kauf nehmen, die einen eventuellen Mehrerlös zu Nichte machen. Für einige würde dadurch wohl auch ein Minus entstehen. Um den eigenen Betrieb und die individuelle Existenz abzusichern, kommt der Wechsel zum Biobauernhof meist nicht mehr in Frage. Diesen Beitrag weiterlesen »

Biobranche widmet sich vorsichtiger Selbstkritik

Zahlreiche Menschen verbinden mit der Biobranche idyllisches Landleben, artgerechte Tierhaltung und glückliche Tiere. Dass eben genau das nicht immer der Fall ist, beweist nun die Biobranche selbst. Erstmals übt sich die Biobranche in Deutschland in vorsichtiger Selbstkritik und stellt entsprechende Lösungsvorschläge vor. Die Kritik richtet sich vor allen an die Tierhaltung in Biobetrieben und ist vordergründig in der Fachpresse der Biobranche zu finden. Das Fachblatt für den Biobauern ist die Zeitschrift „Ökologie und Landbau”. Die Defizite in den Biobetrieben werden von Seiten der Praktiker und Wissenschaftler nur sachte beklagt. Der Grund für die Selbstkritik ist das Agieren vieler Biobauern. Diesen Beitrag weiterlesen »

Nachfrage nach Bioprodukten wird weiter wachsen

Auch in Deutschland werden Bioprodukte immer beliebter. In den vergangenen Jahren hat die Biobranche hierzulande eine überragende Entwicklung erlebt. Innerhalb von zehn Jahren stieg der Umsatz mit Bioprodukten von 2,1 auf insgesamt 5,9 Milliarden Euro. Damit hat er sich fast verdreifachen können. Ifo-Experte Matthias Balz rechnet damit, dass die Nachfrage nach Bioprodukten auch künftig steigen wird. Derzeit kommen die Bioprodukte auf einen Marktanteil von vier Prozent. Die Gründe für die Beliebtheit der Bioprodukte sind verschieden. Nicht zu vergessen ist jedoch, dass sie mittlerweile auch in Discountern  zu finden sind. Discounter wie Aldi und Lidl bieten die Bioangebote zu ausgesprochen niedrigen Preisen an und machen sie damit für die Masse erschwinglich. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bio-Olivenöl erneut im Fokus der Biofach 2012

Die Biofach ist die Weltleitmesse der Biobranche. Das nächste Mal wird die Biofach 2012 vom 15. bis 18. Februar 2012 stattfinden. Neben zahlreichen Neuheiten wird 2012 auch manch ein Klassiker auf der Messe dabei sein. So steht abermals das Bio-Olivenöl im Fokus. Bekannt als das flüssige Gold des Ölbaums genießt es seit langem großes Interesse bei den Messebesuchern und den Initiatoren. Auf der Biofach 2012 wird sich das Bio-Olivenöl in der Tageslichthalle 4A präsentieren. Damit wird es sich gemeinsam mit dem Bio-Wein eine Bühne teilen. Bereits im Februar 2011 genoss das Bio-Olivenöl eine große Aufmerksamkeit. Bei der letzten Biofach war das Öl mit insgesamt 256 Herstellern präsent.

Es wurden dabei Olivenöle aus 25 verschiedenen Ländern vorgestellt. Im Rahmen der Biofach 2012 wurden zudem die besten Einrichtungen des Olivenöl-Preises prämiert. In diesem Jahr setzten sich dabei insgesamt 108 Einrichtungen durch. Auch im kommenden Jahr dürfen sich die Besucher der Biofach in Sachen Olivenöl einmal mehr auf beste Qualität und mediterranen Genuss verlassen.

Biobranche in Österreich erreicht Milliardenumsatz

Die Biobranche in Österreich hat die EHEC-Krise hinter sich gelassen. Die Verbraucher greifen wieder zunehmend zu Gurken wie Paradeiser. Insgesamt beläuft sich der Umsatz der Biobranche in Österreich auf ein Volumen von 1,12 Milliarden Euro. Damit kann die Branche einmal mehr auf die große Nachfrage von Seiten der Verbraucher verweisen. In Österreich wird gerne zu Bioprodukten gegriffen. Dabei gelten Milch, Eier und verschiedenste Backwaren in Bioqualität als besonders gefragt. Doch auch das Biogemüse schafft nach der EHEC-Krise, die in Österreich deutlich ihre Spuren hinterlassen hat, wieder den Sprung auf den Teller. Diesen Beitrag weiterlesen »

DLG schreibt Qualitätsprüfung für Bioprodukte aus

Das DLG hat nun offiziell die Internationale Qualitätsprüfung für Bioprodukte 2012 ausgeschrieben. Bei diesem handelt es sich um den führenden Spezial-Test in Deutschland, der sich mit Lebensmitteln auseinandersetzt, die aus ökologischem Anbau stammen. Das DLG führt diesen Test bereits zum sechsten Mal durch. Wie das DLG bekanntgab, werden die Produkte von erfahrenen Bio-Experten nach ihrer sensorischen Qualität beurteilt. Bestehen die Lebensmittel diesen Test, erhalten sie von den Experten die Auszeichnung DLG-prämiert. Sie wird in den drei Klassen Gold, Silber und Bronze verliehen. Bis 5. Oktober 2011 können Bewerbungen für Bioprodukte bei der DLG eingehen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zahl der Bio-Bauern in Deutschland steigt

Biomais Biobauern

Biomais Biobauern

Seit Jahren erlebt die Biobranche in Deutschland einen anhaltenden Boom. Damit hat sich auch die Zahl der Bio-Bauern in der Bundesrepublik kontinuierlich erhöht. Immer mehr Landwirte entscheiden sich heute für den Bio-Anbau und werden damit einem Trend gerecht, der immer mehr Bevölkerungsschichten erreicht. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Bio-Bauern in Deutschland Berichten zufolge um knapp fünf Prozent gestiegen. Damit hält sie an dem soliden Wachstum weiter fest. Gegenüber 2009 nahm die Zahl der Bio-Bauern 2010 um 4,3 Prozent zu. Eine ähnliche Entwicklung wurde bei der Fläche verzeichnet, die ökologisch bewirtschaftet wird. Hier lag das Plus bei 4,6 Prozent. Diesen Beitrag weiterlesen »

Brandenburg stoppt Förderung für Bio-Bauern

Obwohl die Nachfrage nach Bioprodukten unentwegt steigt, hat das Land Brandenburg nun die Förderung für den weiteren Ausbau der ökologischen Landwirtschaft gestoppt. Damit fehlt den Bio-Bauern in Brandenburg Geld, was sie bräuchten, um ausreichend Bioprodukte liefern zu können. Die Kritik an dem Förderstopp ist groß und so haben unter anderem die Grünen vor einem Imageschaden gewarnt. Die Zahl der Biobetriebe in Brandenburg hat sich seit 2008 von 897 auf 995 erhöht. Nach eigenen Angaben könnte die Biobranche deutlich mehr Produkte verkaufen. Für eine Steigerung dieser fehlen jedoch die erforderlichen Anbaukapazitäten. Wie die Landesregierung von Brandenburg mitteilte, läuft die EU-Förderperiode 2013 aus. Diesen Beitrag weiterlesen »

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