Artikel-Schlagworte: „Biolandwirtschaft“

Neue Bio-Interessenvertretung aus der Taufe gehoben

In den vergangenen Tagen wurde eine neue Bio-Interessenvertretung aus der Taufe gehoben. Auf Initiative von Biokreis, Biopark und Verbund Ökohöfe entstand die Bundesvereinigung Ökologischer Landbau, kurz BVÖL. Die neue Interessenvertretung setzt sich für die Bio-Bauern ein und hat es sich zum Ziel gemacht, die gesetzlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die Biolandwirtschaft zu verbessern. Dabei richtet sich das Engagement nicht nur an die ökologisch wirtschaftenden Landwirtschaftsbetriebe, sondern auch an Gartenbau- und Weinbaubetriebe, die nach Ökorichtlinien arbeiten. Mit der Gründung der BVÖL wurde von Seiten der Anbauverbände nicht zuletzt auf die wachsende Bedeutung von agrar- und gesellschaftspolitischen Entscheidungen reagiert.

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Bio-Lebensmittel in NRW reichen nicht

Die Nachfrage nach Bioprodukten wächst unaufhörlich. In dem Bundesland Nordrhein-Westfalen reichen die vorhandenen Bio-Lebensmittel nicht mehr aus, um die Nachfrage zu decken. Ein Grund dafür sind die Anbauflächen, die auch weiterhin nicht ausreichend sind. Um der Entwicklung entgegen treten zu können, bietet das Land seinen Bauern nun eine Umstellprämie in Höhe von 400 Euro pro Hektar Ackerfläche. Die Prämie erhalten die Landwirte, wenn sie von dem konventionellen Anbau auf die Biolandwirtschaft umstellen. Nur durch mehr landwirtschaftliche Flächen wird Nordrhein-Westfalen künftig dazu in der Lage sein, den Biobedarf zu decken.

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BIO-Hotels mit besonderen Geschichten

Bio-Landhotel  Zur Scheune

Bio-Landhotel Zur Scheune

Die BIO-Hotels werden in diesem Jahr 10 Jahre alt. Mit der Gründung dieser Gruppe wurde eine grüne Wende in der Gastronomie und Hotellerie auf die Wege gebracht. Heute umfasst die noch immer einzigartige Gruppe insgesamt 75 Biohotels, die in fünf europäischen Ländern zu finden sind. Die Biohotels halten eng an den Grundsätzen des Biokonzepts fest, haben jedoch weitaus mehr zu bieten. Viele BIO-Hotels liegen so beispielsweise hinter historischen Mauern und erzählen noch heute ganz besondere Geschichten. Dazu gehört auch das BIO-Hotel „Zur Scheune”. Es befindet direkt in der Mecklenburgischen Seenplatte und wurde in der größten Feldsteinscheune in Deutschland untergebracht. Das BIO-Hotel „Zur Scheune” bietet seinen Gästen einen gemütlichen Landhausstil.

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Mehr Bioprodukte sollen in die Supermarktregale

Geht es nach den Plänen der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, sollen künftig deutlich mehr Bioprodukte in den Supermarktregalen zu finden sein. Um dies zu ermöglichen, hat die Landesregierung die Studie „Regionalvermarktung von Ökoprodukten” in Auftrag gegeben. Dadurch soll untersucht werden, wo die Ökolandwirtschaft in dem Bundesland bereits vertreten ist. Landwirtschaftsminister Johannes Remmel sieht nach eigenen Aussagen vor allem im Bergischen ein großes Potenzial für die Biolandwirtschaft. Als positives Beispiel wird in dem aktuellen Bericht auch die lokale Regionalmarke „bergisch pur” hervorgehoben. Das zentrale Ergebnis der aktuellen Studie belegt, dass das Marktpotenzial für Biolebensmittel in dem Bundesland bislang nicht ausgeschöpft ist. Diesen Beitrag weiterlesen »

Chemische Rückstände in Bio-Weizenmehl gefunden

In dem Bio-Weizenmehl eines italienischen Herstellers wurden chemische Rückstände gefunden. Der Betrieb befindet sich in der Provinz Allessandria in der in Nordwestitalien gelegenen Region Piemont. Der Schwindel bei dem Bio-Weizenmehl wurde in der ersten Augustwoche aufgedeckt. Insgesamt wurden von dem römischen Landwirtschaftsministerium 11 Tonnen Weichweizenmehl beschlagnahmt. In dem Mehl wurden Rückstände von Imidacloprid entfernt. Dahinter verbirgt sich ein Insektizid, das in der Biolandwirtschaft verboten ist. Die erfolgreichen Kontrollen der zuständigen Behörde wurden von dem Ressortchef Saverio Romano begrüßt. In Italien kann der Markt für Bioprodukte kontinuierlich expandieren. Romano betonte, dass es die Aufgabe des Ministeriums sei, den zunehmenden Betrügereien Einhalt zu gebieten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Forschungsprojekt gestartet: Lösungen für den Bio-Apfelanbau

Vor wenigen Tagen startete ein neues Forschungsprojekt, das sich mit dem Bio-Apfelanbau auseinandersetzt. Sowohl das Julius-Kühn-Institut als auch das Institut für Biologischen Pflanzenschutz in Darmstadt haben sich gemeinsam mit anderen Stellen für ein Verbundprojekt entschieden, dass die Zukunft vom Bio-Apfelanbau prägen soll. Die Experten möchten ein Virulenzmanagement entwickeln, das zum einen den Kriterien der Biolandwirtschaft gerecht wird und zum anderen die Gefahr, die durch den Apfelwickler entsteht, eindämmen kann. Der Apfelwickler gehört im Bio-Apfelanbau zu den größten Gefahren, da durch ihn die Ernte mit Wurmstichen zerstört werden kann. Verantwortlich dafür ist die Larve vom Apfelwickler. Diesen Beitrag weiterlesen »

Hessens Biobauern sind deutsche Öko-Meister

Das Interesse an Bioprodukten wächst unaufhörlich bei den deutschen Verbrauchern. Zum Vorreiter auf Bundesebene entwickeln sich die Landwirte in Hessen, die sich als deutsche Öko-Meister einen Namen machen können. Der Ökolandbau in dem Bundesland gewinnt durch intensive Unterstützungen weiterhin an Boden. So kommt derzeit rund jedes viertes Bioschaf von einem Hof in Hessen. Ein ähnliches Bild findet sich bei den Bioschweinen, bei denen sich immerhin jedes zehnte Tier einem hessischen Betrieb zusprechen lässt. Nacht Angaben von Silke Lautenschläger werden rund 72.700 Hektar Land ökologisch bewirtschaftet. Dies entspricht einem Anteil von 9,5 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt derzeit ausschließlich bei 5,6 Prozent, sodass sich die hessischen Biolandwirte auch bei diesem Punkt durchsetzen können. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bio steckt in Sachsen noch immer in den Kinderschuhen

Obwohl Sachsen in Sachen Biolandwirtschaft in den vergangenen Jahren wirklich beeindruckende Entwicklungen erleben konnte, steht das Bundesland in diesem Genre noch immer in den Kinderschuhen. So beschreiben Experten Sachsen bis heute als ein Entwicklungsland, das für eine aufstrebende Biolandwirtschaft wohl noch sehr viel Kraft investieren muss. In Sachsen werden derzeit nur 3,2 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche für die Öko-Landwirtschaft genutzt. Dies ist im Vergleich zu anderen deutlichen Regionen sehr gering. Aus diesem Grund verwiesen auch Politiker darauf, dass es im Grunde nötig sei, dass mehr Bauern ihre Produktion umstellen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Mecklenburgische Schweiz: Gut Gremmelin erhält Biosiegel

Das in der Mecklenburgischen Schweiz gelegene Hotel Gut Gremmelin darf sich über das Biosiegel freuen und sich offiziell als Biohotel vermarkten. Seit 2009 trägt das bekannte Tagungshotel nun das Zertifikat Biohotel und erfreut sich somit auch bei einer ganz neuen Klientel einer großen Anerkennung. Dabei freuen sich vor allem die Besitzer vom Gut Gremmelin über die neue Auszeichnung. Das Biohotel hält heute in den verschiedensten Bereichen an der Bioausrichtung fest. Dies präsentiert sich nicht nur um Hotel, sondern auch im Restaurant des Hauses. Das Restaurant konzentriert sich bei den kulinarischen Meisterwerken voll und ganz auf die Ecken und Kanten der Landesküche. Diesen Beitrag weiterlesen »

Biovision unterstützt Bio-Bauern in Kenia

Mit einem umfangreichen Magazin möchte Biovision Bio-Bauern in Kenia unterstützen. Der Organic Farmer liefert einen Fundus aus verschiedensten Informationen zur nachhaltigen Landwirtschaft und soll für die Landwirte in Kenia eine wichtige Grundlage sein. Bis heute wissen viele Bauern in dem afrikanischen Land nicht, was sich hinter nachhaltiger Landwirtschaft verbirgt und welches Potenzial diese für sie ermöglich. Der Organic Farmer von Biovision soll an dieser Stelle anknüpfen. Dabei geht das Magazin aber auch auf Wege ein, die die Bio-Bauern aus der Armutsfalle führen sollen und liefert praxisnahe Informationen zu den verschiedensten Themen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Aufgedeckt: Das sind die bekanntesten Bio Lügen

Auch weiterhin steht Bio in Deutschland hoch im Kurs. Doch nicht immer ist in der deutschen Biobranche alles Gold was glänzt und so wundert es kaum, dass die meisten Menschen mittlerweile mit einer gewissen Skepsis an den Einkauf herantreten. In den kommenden Tagen möchten wir uns gemeinsam mit Ihnen auf die Spuren der bekanntesten Bio Lügen begeben. Jeden Tag werden wir Ihnen eine Bio Lüge im Detail vorstellen und Wahrheit in das Licht ins Dunkel bringen. Heute gehen wir dem Mythos auf die Spur, dass Bio Gemüse vollkommen unbehandelt ist. Hierbei handelt es sich um einen generellen Fehler, denn auch Biogemüse kann behandelt sein. Diesen Beitrag weiterlesen »

Schweizer Biolandwirte wollen aussteigen

Immer mehr Biolandwirte in der Schweiz möchten sich von der Biolandwirtschaft verabschieden. Nun möchte Bio Suisse gegensteuern. Auch wenn es sich mehrheitlich nur um Überlegungen handelt, könnte es in der Schweizer Biobranche zu einem massiven Wandel kommen. Der Grund für die Überlegungen sind nach den Angaben der Biolandwirte sowohl die Vorschriften als auch die Kosten. Insbesondere bei der Tierhaltung spitzt sich die Lage schrittweise zu. Während die Biolandwirtschaft jedoch immer teurer wird, stagnieren auf der anderen Seite die Produktpreise und gerade diese Gegensätze sind es, die mehr und mehr für Probleme in der Biolandwirtschaft der Schweiz sorgen. Diesen Beitrag weiterlesen »

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