Artikel-Schlagworte: „Biolebensmittel“
Deutsche Bio-Kontrollstellen sollen stärker überwacht werden
Nach den Plänen von Bundesagrarministerin Ilse Aigner sollen die Bio-Kontrollstellen in Deutschland künftig stärker überwacht werden. Damit zieht Aigner die Konsequenzen aus dem jüngsten Bioskandal aus Italien. Aigner möchte nach eigenen Erklärungen die Anforderungen an die Öko-Kontrollstellen in der Bundesrepublik erhöhen. Berichten zufolge wurde eine entsprechende Verordnung, die sich mit besseren Kontrollen für Biolebensmittel auseinandersetzt, bereits an den Bundesrat übermittelt. Stimmt die Kammer der Verordnung zu, können die neuen Regeln für die Bio-Kontrollstellen in Deutschland schon im Februar 2012 in Kraft treten. Die Pläne von Aigner stoßen derzeit auf unterschiedliche Resonanz.
Bio-Lebensmittel in NRW reichen nicht
Die Nachfrage nach Bioprodukten wächst unaufhörlich. In dem Bundesland Nordrhein-Westfalen reichen die vorhandenen Bio-Lebensmittel nicht mehr aus, um die Nachfrage zu decken. Ein Grund dafür sind die Anbauflächen, die auch weiterhin nicht ausreichend sind. Um der Entwicklung entgegen treten zu können, bietet das Land seinen Bauern nun eine Umstellprämie in Höhe von 400 Euro pro Hektar Ackerfläche. Die Prämie erhalten die Landwirte, wenn sie von dem konventionellen Anbau auf die Biolandwirtschaft umstellen. Nur durch mehr landwirtschaftliche Flächen wird Nordrhein-Westfalen künftig dazu in der Lage sein, den Biobedarf zu decken.
Immer mehr Verbraucher setzen auf Bioprodukte
Immer mehr Verbraucher in Deutschland setzen auf Bioprodukte. Dabei sind zahlreiche Konsumenten dazu bereit, für ökologisch und sozial korrekte Produkte tiefer in die Tasche zu greifen. Doch gleichzeitig nimmt auch das Vertrauen in die Industrie ab. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Hamburger Trendbüros, die im Auftrag von der Otto Group durchgeführt wurde. Bei der aktuellen Umfrage gaben 41 Prozent der Teilnehmer an, dass sie zu ethisch korrekten Produkten greifen. 2009 lag dieser Anteil noch bei 26 Prozent. Ein Wachstum kann auch bei der Bereitschaft verzeichnet werden, für Ökotextilien, Biolebensmittel und fair gehandelten Kaffee höhere Preise in Kauf zu nehmen. So werden die höheren Preise nun bereits von 44 Prozent akzeptiert.
Mehr Bioprodukte sollen in die Supermarktregale
Geht es nach den Plänen der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, sollen künftig deutlich mehr Bioprodukte in den Supermarktregalen zu finden sein. Um dies zu ermöglichen, hat die Landesregierung die Studie „Regionalvermarktung von Ökoprodukten” in Auftrag gegeben. Dadurch soll untersucht werden, wo die Ökolandwirtschaft in dem Bundesland bereits vertreten ist. Landwirtschaftsminister Johannes Remmel sieht nach eigenen Aussagen vor allem im Bergischen ein großes Potenzial für die Biolandwirtschaft. Als positives Beispiel wird in dem aktuellen Bericht auch die lokale Regionalmarke „bergisch pur” hervorgehoben. Das zentrale Ergebnis der aktuellen Studie belegt, dass das Marktpotenzial für Biolebensmittel in dem Bundesland bislang nicht ausgeschöpft ist. Diesen Beitrag weiterlesen »
Anteil der Bio-Lebensmittel auf 3,3 Prozent gestiegen
In Zeiten von Lebensmittelskandalen greifen immer mehr Haushalte zu Bioprodukten. Laut jüngsten Berichten hat der Anteil der Bio-Lebensmittel in den vergangenen Jahren erneut an Gewicht gewonnen und konnte Boden gut machen. So beläuft sich der Bio-Anteil an den Gesamtausgaben für Lebensmittel mittlerweile auf 3,3 Prozent. Zwischen 2004 und 2010 konnten die Produkte mit dem Zusatz Bio deutlich an Boden gewinnen. Bekanntgegeben wurden die Zahlen durch die Gesellschaft für Konsumforschung. Zu den Wachstumstreibern gehörten im vergangenen Jahr Konserven und Brotaufstriche ebenso wie Heißgetränke und Quark. Auch Frischgemüse entwickelte sich erneut zum Motor des deutlichen Wachstums. Den höheren Preis von Bioprodukten nehmen scheinbar immer mehr Verbrauchern gern in Kauf. Diesen Beitrag weiterlesen »
Tiefkühlware und Preisbewusstsein auch weiterhin vor Bioprodukten
In den WGs Deutschlands scheinen Bioprodukte noch immer abgeschlagen zu sein. Die meisten Studenten ernähren sich von Lebensmitteln, die sich ohne große Kochkunst zubereiten lassen. Dabei können vor allem Tiefkühlware und Preisbewusstsein die Biolebensmittel in die Schranken weisen. Wenig beliebt ist aber auch Fleisch, das von einigen Studenten gern als Luxusprodukt bezeichnet wird. Vielmehr konzentriert man sich in den studentischen Wohngemeinschaften auf Sonderangebote, die die WG Kasse schonen. Cornflakes, Tütensuppen und Puddingpulver gehören zu den Favoriten der sparsamen Studierenden. Doch auch verschiedene Obst- und Gemüsevarianten schaffen ab und an den Sprung in den Einkaufwagen deutscher WGs. Diesen Beitrag weiterlesen »
Rewe löst Vierlinden auf
Der Lebensmittelhändler Rewe hat sich für die Auflösung der Bio-Supermarktkette Vierlinden entschieden. Ein Rewe Sprecher erklärte in der vergangenen Woche, dass die Filialen künftig anderweitig genutzt werden sollen. Die noch bestehenden fünf Vierlinden Filialen werden im kommenden Frühjahr eine neue Funktion erhalten. Eine Filiale der Bio-Supermarktkette wurde bereits geschlossen. Dabei handelt es sich um einen Markt im bayerischen Eching. Vierlinden wurde erst 2005 durch Rewe zum Leben erweckt. Damit reagierte der bekannte Lebensmittelhändler auf die steigende Nachfrage nach Bioprodukten. Rewe war der erste Handelskonzern in Deutschland, der das Konzept einer Biosupermarktkette in Deutschland testete. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bio-Produkte sind für deutsche Verbraucher zu teuer
Obwohl Bio-Produkte bei deutschen Verbrauchern hoch im Kurs stehen, greift nur eine kleine Anzahl zu den hochwertigen Lebensmitteln. Der Grund dafür sind die Preise. Für die meisten Verbraucher sind die Biolebensmittel schlichtweg zu teuer, sodass sie sich diese in Zeiten eng geschnürter Haushaltskassen nicht leisten können. Im Rahmen einer Umfrage der „Apotheken Umschau” gaben 35,9 Prozent der Deutschen an, dass sie zwar gerne zu Bioprodukten greifen würden, sie sich diese aber nicht leisten können. Zudem erklärten zwei Drittel der Befragten, dass sie beim eigenen Einkauf vor allem auf einen günstigen Preis bei Lebensmitteln achten. In diesem Fall wird die Qualität der Produkte meist zum sekundären Faktor. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wie gesund sind Biolebensmittel?
Laut einer aktuellen Studie leben Menschen, die Bioprodukte kaufen, gesünder. Sie essen sehr viel Obst und Gemüse, verzichten oft auf Fleisch und Wurstwaren und rauchen wesentlich weniger. Laut Stiftung Warentest und anderen wissenschaftlichen Studien sind Biolebensmittel an sich jedoch nicht gesünder. Experten erklären jedoch immer wieder, dass Menschen, die sich von Haus aus gern gesund ernähren, lieber zu Bioprodukten greifen. Trotzdem gibt es vor allem bei einzelnen Eigenschaften Unterschiede. So hat zum Beispiel Biomilch einen höheren Nährwert als konventionelle Angebote. Sie enthält rund 20 Prozent mehr Vitamine und 60 Prozent mehr Omega-3-Fettsäuren. Hinsichtlich der Geschmacksunterschiede halten sich die Experten jedoch zurück. Diesen Beitrag weiterlesen »
Deutsche Discounter starten in die Bio-Offensive
Bioprodukte stehen auch 2010 hoch im Kurs. In Zeiten der Lebensmittelskandale entscheiden sich immer mehr Haushalte für den Kauf und die Verarbeitung von Bioprodukten. Nun starten auch die deutschen Discounter eine Bio-Offensive. Derzeit werben sie so intensiv für Bioprodukte wie schon lange nicht mehr. Als Vorreiter präsentiert sich in diesen Tagen der Discounter Aldi, der im Rahmen des wöchentlichen Werbeblattes Bioangebote vorstellt. Allein 16 von insgesamt 36 Angebotsseiten widmen sich den Bio-Lebensmitteln von Aldi. Sie können ab 19. August im Handel gekauft werden. Neben Peeling und Duschgel gehören Garnelen, Hackfleisch, Kaffee und Honig zu den Bioangeboten von Aldi. Diesen Beitrag weiterlesen »
USA: Bioprodukte als out abgestempelt
Nachdem in den USA die Bioprodukte jahrelang zu den Trendprodukten dieser Zeit gehörten, sind sie nun als out abgestempelt. Hingegen zeigt sich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ein Trend, der in Europa bisher noch gänzlich unbekannt ist. So setzen die Amerikaner, die immerhin jährlich rund 20 Milliarden Hot Dogs verspeisen, auf Koscher. Die traditionelle jüdische Kost ist der Markt der Nahrungsmittelindustrie, der derzeit das stärkste Wachstum verzeichnet. Vergleichsweise schnell konnte der Aspekt koscher die Biolebensmittel aus den Einkaufstaschen verdrängen. Koschere Lebensmittel sind zwar sehr kostenintensiv, doch die meisten Amerikaner scheinen durchaus bereit dazu zu sein, dieses Geld auszugeben. Ein Rabbiner achtet derzeit in den USA auf die koschere Lebensmittelherstellung. Diesen Beitrag weiterlesen »
Das neue EU-Biosiegel
Seit 1. Juli gilt das neue EU-Biosiegel auch in Deutschland. Nach den Vorstellungen der Initiatoren soll es künftig mehr Transparenz bei Bioprodukten ermöglichen. Ab Juli 2010 ist es Pflicht für alle vorverpackten Biolebensmittel. Momentan gilt für die herstellenden Unternehmen noch eine Schonfrist bis 1. Juli 2012. Bis spätestens zu diesem Zeitpunkt muss die Verpackung mit dem neuen EU-Biosiegel ausgestattet sein. Das grüne Logo in Form eines Blattes darf künftig nur getragen werden, wenn die Produkte die EU-Verordnung, die in Bezug auf die biologische Landwirtschaft gilt, einhalten. Demnach müssen mindestens 95 Prozent aller Iandwirtschaftlich erzeugten Inhaltsstoffe aus biologisch und ökologisch kontrollierter Produktion stammen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bioprodukte werden von jedem Dritten bevorzugt
Nach einer aktuellen Umfrage der „Apotheken Umschau” bevorzugt jeder dritte Verbraucher in Deutschland Bioprodukte. Dabei lässt sich bei den Ergebnissen der aktuellen Umfrage erkennen, dass viele Deutsche höhere Preise für eine bessere Qualität akzeptieren. Handelte es sich bei dem Preis noch vor wenigen Jahren um ein entscheidendes Kriterium, rückt in Zeiten der Lebensmittelskandale die Qualität in den Fokus. Während der Umfrage verwiesen 83,7 Prozent der Befragten darauf, dass sie der Meinung sind, dass sie durch die richtige Ernährung einer großen Zahl von Krankheiten vorbeugen können. Der Preis ist für 66,8 Prozent der Verbraucher das Hauptkriterium beim Einkaufen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Stiftung Warentest: Bio-Lebensmittel enthalten kaum Pestizide
Nachdem die Stiftung Warentest in den vergangenen Tagen bekanntgab, dass Bioprodukte nicht immer besser sind wie konventionelle Lebensmittel, wird nun darauf verwiesen, dass sich in diesen wesentlich weniger Pestizide befinden. So finden sich Pestizide in den Bio-Lebensmitteln nur sehr selten. In konventionellen Produkten scheinen sie jedoch im Vergleich zur guten Manier zu gehören. Die Stiftung Warentest nahm für dieses Ergebnis 85 Lebensmitteltests, die in den vergangenen acht Jahren durchgeführt wurden, unter die Lupe. Auch wenn dadurch einmal mehr bestätigte wurde, dass Biolebensmittel nicht zwingend besser schmecken, haben sie doch Vorteile, die keineswegs außer Acht gelassen werden dürfen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Stiftung Warentest: Bioprodukte sind nicht immer besser
Im vergangenen Jahr kauften die meisten deutschen Haushalte Bioprodukte. Manchmal waren die Gründe verschieden, meist waren sie jedoch identisch. So vermuteten die Verbraucher, dass die Bioprodukte nicht nur gesünder sind, sondern sie ebenso besser schmecken. Nun zeigt ein umfangreicher Test der Stiftung Warentest, dass es sich hierbei um einen Fehler handelt, denn nicht immer sind Bioprodukte die richtige Wahl. Sie weisen einen ähnlichen Geschmack auf wie die konventionellen Produkte. Beim Test der Stiftung Warentest konnten Bioprodukte im Schnitt nicht besser abschneiden wie die konventionellen Angebote. Letztere sind im Vergleich zur Biokost jedoch 30 bis 50 Prozent günstiger. Diesen Beitrag weiterlesen »

