Artikel-Schlagworte: „Bioprodukte“
Ökomode liegt weiter im Trend
Sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern der Welt sind Bioprodukte weiter stark gefragt. Zunehmend schwappt der Bioboom dabei auch auf die Modebranche über. Ökomode wird immer beliebter und liegt in diesen Tagen mehr denn je im Trend. Auch die großen Modehandelsunternehmen haben diesen Trend erkannt und setzen mittlerweile immer häufiger auf eigene Bio-Kollektionen. Dass der Trend zur Ökomode aber auch schlichtweg für Innovationskraft sorgt, beweist Anke Domaskes. Sie hat gemeinsam mit dem Faserinstitut Bremen Fasern entwickelt, die aus Milch gefertigt sind. Für ein Kilo Fasern werden dabei gerade einmal zwei Liter Wasser benötigt.
Transportwege bei Bioprodukten nicht außer Acht lassen
Bioprodukte gewinnen auch in Deutschland zunehmend an Beliebtheit. Immer mehr Verbraucher greifen auf diese Produkte zurück. Doch Bioprodukte müssen dabei nicht immer auch regionale Angebote sein. Beim Kauf von Bioartikeln sollten Verbraucher immer auch auf die Transportwege achten. Nicht selten kommen so die Biotomaten aus Spanien und die Bio-Zwiebeln aus Argentinien. Bei langen Transportwegen können auch Bioprodukte ihrem eigentlich grünen Image kaum mehr gerecht werden. Durch den hohen Gesamtverbrauch an Treibstoff, Heizmaterial und anderen Rohstoffen, die nicht nachwachsen, müssen sie sich gegenüber den Bioangeboten, die aus der Region stammen, in jedem Fall geschlagen geben.
Bio-Lebensmittel in NRW reichen nicht
Die Nachfrage nach Bioprodukten wächst unaufhörlich. In dem Bundesland Nordrhein-Westfalen reichen die vorhandenen Bio-Lebensmittel nicht mehr aus, um die Nachfrage zu decken. Ein Grund dafür sind die Anbauflächen, die auch weiterhin nicht ausreichend sind. Um der Entwicklung entgegen treten zu können, bietet das Land seinen Bauern nun eine Umstellprämie in Höhe von 400 Euro pro Hektar Ackerfläche. Die Prämie erhalten die Landwirte, wenn sie von dem konventionellen Anbau auf die Biolandwirtschaft umstellen. Nur durch mehr landwirtschaftliche Flächen wird Nordrhein-Westfalen künftig dazu in der Lage sein, den Biobedarf zu decken.
Immer mehr Verbraucher setzen auf Bioprodukte
Immer mehr Verbraucher in Deutschland setzen auf Bioprodukte. Dabei sind zahlreiche Konsumenten dazu bereit, für ökologisch und sozial korrekte Produkte tiefer in die Tasche zu greifen. Doch gleichzeitig nimmt auch das Vertrauen in die Industrie ab. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Hamburger Trendbüros, die im Auftrag von der Otto Group durchgeführt wurde. Bei der aktuellen Umfrage gaben 41 Prozent der Teilnehmer an, dass sie zu ethisch korrekten Produkten greifen. 2009 lag dieser Anteil noch bei 26 Prozent. Ein Wachstum kann auch bei der Bereitschaft verzeichnet werden, für Ökotextilien, Biolebensmittel und fair gehandelten Kaffee höhere Preise in Kauf zu nehmen. So werden die höheren Preise nun bereits von 44 Prozent akzeptiert.
Bio-Aufwärtstrend hält in Österreich an
In Österreich hält der Bio-Aufwärtstrend ungehindert an. So befinden sich die Bio-Lebensmittel im deutschen Nachbarland auch weiterhin auf Erfolgskurs. Schon neun von insgesamt zehn Konsumenten greifen in Österreich bei dem täglichen Einkauf auf heimische Bioprodukte zurück. Zu diesem Ergebnis kam die jüngste RollAMA Marktforschungsstudie. Die Konsumenten haben allein in den letzten drei Jahren zehn Prozent mehr Bioprodukte gekauft. Wie Österreichs Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich erklärte, sei dies ein Grund, um sich im Rahmen der Verhandlungen zu einer Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik auch weiterhin für die finanziellen Mittel im Biolandbau einzusetzen. In Österreich werden bereits rund 20 Prozent aller Agrarflächen biologisch bewirtschaftet.
Leitfaden für nachhaltige Verpackung von Bio-Lebensmitteln
Mit Förderung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wurde von der Projektleitung BÖLW ein neuer Leitfaden erstellt. Der Leitfaden widmet sich der nachhaltigen Verpackung von Bio-Lebensmitteln. Die Erwartungen, die Verbraucher an die Bioprodukte stellen, sind hoch. Dabei beziehen sich diese nicht mehr nur auf das Produkt an sich, sondern auch auf die ökologische Verpackung. Für die Hersteller entstehen bei der Wahl der Verpackung oft Zielkonflikte. Diese können sich zwischen ökonomischen, technologischen, gestalterischen und ökologischen Ansprüchen bewegen. Es gibt aber auch Unternehmen, die mit der Wahl der richtigen Verpackung überfordert sind. Diesen Beitrag weiterlesen »
Mehr Bioprodukte sollen in die Supermarktregale
Geht es nach den Plänen der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, sollen künftig deutlich mehr Bioprodukte in den Supermarktregalen zu finden sein. Um dies zu ermöglichen, hat die Landesregierung die Studie „Regionalvermarktung von Ökoprodukten” in Auftrag gegeben. Dadurch soll untersucht werden, wo die Ökolandwirtschaft in dem Bundesland bereits vertreten ist. Landwirtschaftsminister Johannes Remmel sieht nach eigenen Aussagen vor allem im Bergischen ein großes Potenzial für die Biolandwirtschaft. Als positives Beispiel wird in dem aktuellen Bericht auch die lokale Regionalmarke „bergisch pur” hervorgehoben. Das zentrale Ergebnis der aktuellen Studie belegt, dass das Marktpotenzial für Biolebensmittel in dem Bundesland bislang nicht ausgeschöpft ist. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bioprodukte in Discountern sind sehr gefragt

Altdorfer Biofleisch
Bei deutschen Verbrauchern sind die Bioprodukte in Discountern sehr gefragt. Laut aktuellen Berichten kaufen viele deutsche Verbraucher die Bioprodukte in den Discountern. Nach Angaben des Marktforschungsinstituts Nielsen wird in den Discountern insgesamt ein Drittel des Gesamtumsatzes mit Bioprodukten erwirtschaftet. Das Marktforschungsinstitut Nielsen hat jüngst eine Studie zum Thema Bioprodukte durchgeführt. Den Ergebnissen zufolge konnte der Umsatz der Bioangebote im ersten Halbjahr 2011 im Lebensmitteleinzelhandel um insgesamt 10 Prozent zunehmen. Damit stieg er auf ein Gesamtvolumen von 1,2 Milliarden Euro. Wie die Marktforscher betonten, hängt ein Teil des Wachstums in jedem Fall mit dem Ausbau des Biosortiments in den deutschen Discountern zusammen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Chemische Rückstände in Bio-Weizenmehl gefunden
In dem Bio-Weizenmehl eines italienischen Herstellers wurden chemische Rückstände gefunden. Der Betrieb befindet sich in der Provinz Allessandria in der in Nordwestitalien gelegenen Region Piemont. Der Schwindel bei dem Bio-Weizenmehl wurde in der ersten Augustwoche aufgedeckt. Insgesamt wurden von dem römischen Landwirtschaftsministerium 11 Tonnen Weichweizenmehl beschlagnahmt. In dem Mehl wurden Rückstände von Imidacloprid entfernt. Dahinter verbirgt sich ein Insektizid, das in der Biolandwirtschaft verboten ist. Die erfolgreichen Kontrollen der zuständigen Behörde wurden von dem Ressortchef Saverio Romano begrüßt. In Italien kann der Markt für Bioprodukte kontinuierlich expandieren. Romano betonte, dass es die Aufgabe des Ministeriums sei, den zunehmenden Betrügereien Einhalt zu gebieten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Jugendherbergen im Nordwesten setzen auf Biokonzept
Die Jugendherbergen im Nordwesten der Bundesrepublik haben sich einem umfangreichen Konzept verschrieben. Im Zuge dessen setzen sie auf regional und fair. Neben der Nutzung von regenerativen Energien bieten die Jugendherbergen den jungen Menschen während des Aufenthalts ein vollwertiges Verpflegungsangebot, das sich aus unzähligen Bioprodukten zusammensetzt. Viele Lebensmittel, die in den Jugendherbergen verarbeitet werden, stammen aus der Region. Gemeinsam mit Viabono und der Gesellschaft für Ressourcenschutz garantieren insgesamt 6 von 32 Jugendherbergen des DJH-Landesverbandes Unterweser-Ems ein nachhaltiges Konzept, das die Vermittlung von ökologischem und sozialem Lernen umfasst. Die Jugendherbergen wurden durch die GfRS mit einer Bio-Zertifizierung versehen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Nachfrage nach Bioprodukten wird weiter wachsen
Auch in Deutschland werden Bioprodukte immer beliebter. In den vergangenen Jahren hat die Biobranche hierzulande eine überragende Entwicklung erlebt. Innerhalb von zehn Jahren stieg der Umsatz mit Bioprodukten von 2,1 auf insgesamt 5,9 Milliarden Euro. Damit hat er sich fast verdreifachen können. Ifo-Experte Matthias Balz rechnet damit, dass die Nachfrage nach Bioprodukten auch künftig steigen wird. Derzeit kommen die Bioprodukte auf einen Marktanteil von vier Prozent. Die Gründe für die Beliebtheit der Bioprodukte sind verschieden. Nicht zu vergessen ist jedoch, dass sie mittlerweile auch in Discountern zu finden sind. Discounter wie Aldi und Lidl bieten die Bioangebote zu ausgesprochen niedrigen Preisen an und machen sie damit für die Masse erschwinglich. Diesen Beitrag weiterlesen »
Biobranche in Österreich erreicht Milliardenumsatz
Die Biobranche in Österreich hat die EHEC-Krise hinter sich gelassen. Die Verbraucher greifen wieder zunehmend zu Gurken wie Paradeiser. Insgesamt beläuft sich der Umsatz der Biobranche in Österreich auf ein Volumen von 1,12 Milliarden Euro. Damit kann die Branche einmal mehr auf die große Nachfrage von Seiten der Verbraucher verweisen. In Österreich wird gerne zu Bioprodukten gegriffen. Dabei gelten Milch, Eier und verschiedenste Backwaren in Bioqualität als besonders gefragt. Doch auch das Biogemüse schafft nach der EHEC-Krise, die in Österreich deutlich ihre Spuren hinterlassen hat, wieder den Sprung auf den Teller. Diesen Beitrag weiterlesen »
DLG schreibt Qualitätsprüfung für Bioprodukte aus
Das DLG hat nun offiziell die Internationale Qualitätsprüfung für Bioprodukte 2012 ausgeschrieben. Bei diesem handelt es sich um den führenden Spezial-Test in Deutschland, der sich mit Lebensmitteln auseinandersetzt, die aus ökologischem Anbau stammen. Das DLG führt diesen Test bereits zum sechsten Mal durch. Wie das DLG bekanntgab, werden die Produkte von erfahrenen Bio-Experten nach ihrer sensorischen Qualität beurteilt. Bestehen die Lebensmittel diesen Test, erhalten sie von den Experten die Auszeichnung DLG-prämiert. Sie wird in den drei Klassen Gold, Silber und Bronze verliehen. Bis 5. Oktober 2011 können Bewerbungen für Bioprodukte bei der DLG eingehen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bio-Landbau in Baden-Württemberg soll gefördert werden
Der Bio-Landbau im Bundesland Baden-Württemberg soll nach den Plänen der grün-roten Landesregierung gefördert werden. Wie die Landesregierung mitteilte, werden die Fördermittel, die für die Umstellung von konventionellem auf ökologischen Landbau gewährt werden, wieder zur Verfügung gestellt. Die Fördergelder wurden zuletzt durch die alte Landesregierung von Baden-Württemberg gestoppt. Wie Landwirtschaftsminister Alexander Bonde erklärte, soll so gewährleistet werden, dass das Angebot an hochwertigen Bioprodukten aus heimischer Erzeugung steigt. Bislang ist Baden-Württemberg mit seinen rund 10,7 Millionen Einwohnern eine der Importregionen für Bioprodukte in Europa. Bonde betonte, dass bislang zu viele Bioprodukte aus dem Ausland importiert werden müssen, um die Nachfrage decken zu können. Diesen Beitrag weiterlesen »
Oktoberfest wird 2011 grüner
Wer in diesem Jahr auf dem Oktoberfest in München feiern möchte, kann dies mit ruhigem Gewissen tun. Die Wiesn werden sich in diesem Jahr noch grüner präsentieren und setzen dafür auf Ökostrom und Bio-Hendl. Von dem Umweltausschuss des Münchner Stadtrates wurde der Weg zu mehr ökologischen Elementen auf dem Oktoberfest freigemacht. Ziel ist es so auch nach Aussagen einer Sprecherin des Umweltreferats den Klimaschutz zu verbessern. Die Besucher vom Oktoberfest sollen künftig auf eine breitere Palette von verschiedenen Bioprodukten zurückgreifen können. Die Betreiber der Wiesn sollen zudem ihren CO2-Ausstoß bilanzieren und für den eigenen Betrieb auf Ökostrom zurückgreifen. Diesen Beitrag weiterlesen »

