Artikel-Schlagworte: „Landwirtschaft“
Bio-Bauern leiden unter Förderstopp in Österreich
In Österreich leiden die Bio-Bauern nicht nur unter dem nun eingesetzten Förderstopp, sondern auch unter dem harten Preiskampf, der vielen Betrieben zu schaffen macht. Aufgrund der starken Belastungen fordern die Bio-Bauern in dem Land nun einen sozialen und ebenso ökologischen Umbruch, der von Seiten der EU-Agrarpolitik eingeleitet werden soll. Die neue EU-Agrarpolitik geht für die Biolandwirte in Österreich durchaus mit verschiedenen Herausforderungen einher. Wie die Bio-Bauern in Österreich betonten, benötigt man eine Landwirtschaft, die nicht vom hohen Ressourceneinsatz geprägt wird. Viel wichtiger sei eine Landwirtschaft, in der Böden und Lebensräume im Fokus stehen.
Bio-Siegel feiert neues Jubiläum

Bio-Siegel
Das Bio-Siegel kommt in diesen Tagen kaum aus dem Feiern heraus. Nun steht bei dem wichtigen Gütesiegel bereits das nächste Jubiläum an. In den vergangenen Tagen wurde das 63.000ste Bio-Siegel-Produkt gekürt. Übergeben wurde die Urkunde durch BLE-Präsident Dr. Hanns-Christoph Eiden an Eike Mehlhop von der Allos Hof Manufaktur. Gemeinsam mit dem Bio-Siegel feiert auch die Informationsstelle Geburtstag. Sie ist seit 2006 bei der BLE, der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung angesiedelt. Bisher entschieden sich fast 4000 Unternehmen dafür, freiwillig das staatliche Bio-Siegel auf den eigenen Produkten einzusetzen. Die Allos Hof Manufaktur hat mit den eigenen Schoko-Kakao-Cookies nun das 63.000 Produkt bei der Informationsstelle angemeldet.
Biohotel Veitenhof: Landwirtschaft in Ötztaler Bergen
In den Bergen des Ötztals in Österreich öffnet mit dem Veitenhof ein weiteres Mitglied der BIO-Hotels seine Pforten. Das heute bekannte Biohotel Veitenhof ist sich über Jahre hinweg treugeblieben und hält noch immer an der eigenen Landwirtschaft fest. Die Bio-Landwirtschaft des Hauses, die sich auf die Bergwelt im Ötztal konzentriert, ist mit viel Handarbeit und Schweiß verbunden. Einst handelte es sich bei dem Veitenhof um einen reinen Bauernhof. Erst seit einigen Jahren öffnet er auch als Biohotel seine Pforten. Die Landwirtschaft der Familie Leiter konzentriert sich auf die steilen Bergwiesen. Zum Bauernhof des Hotels gehören heute auch die hauseigenen Angus-Rinder.
Altdorfer Biofleisch setzt auf ökologische Landwirtschaft

Altdorfer Biofleisch
Die bayerische Marke Altdorfer Biofleisch hat sich Fleisch- und Wurstwaren aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft verschrieben. Alle Spezialitäten, die von Seiten des Unternehmens angeboten werden, werden aus Naturland® zertifiziertem Fleisch hergestellt. Bei jeder Spezialität setzt Altdorfer Biofleisch zudem auf ein besonderes Feinschmecker-Aroma, das den natürlichen Geschmack gekonnt abrundet. Alle Rohstoffe, die das Unternehmen verarbeitet, stammen von Naturland® Bauern. Neben einer artgerechten Tierhaltung gehen die Angebote von Altdorfer Biofleisch mit einer ökologischen Bodenbewirtschaftung einher. Heute bietet das Unternehmen seinen Kunden eine Vielzahl an hochwertigen Fleisch- und Wurstwaren, die angefangen von verschiedenen Brühwurst-Spezialitäten über Kochwurst bis hin zu Rohwurst reichen. Diesen Beitrag weiterlesen »
EHEC: Erzeuger von Bio-Lebensmitteln geraten ins Visier

Bio-Lebensmittel
Die EHEC-Epidemie sorgt in Deutschland zunehmend für Verunsicherung bei den Verbrauchern und auch die Suche nach dem Überträger der gefährlichen Darmerkrankung läuft weiter auf Hochtouren. Nun geraten vor allem Erzeuger von Bio-Lebensmitteln in Sachen EHEC ins Visier der Ermittler. Hingegen scheint die konventionell arbeitende Landwirtschaft in weiten Teilen verschont zu bleiben. Mitte Mai fand ein Hamburger Labor auf Bio-Gurken aus Spanien EHEC-Keime. Schnell stand jedoch fest, dass es sich nicht um den Erregertyp handelt, der für die rund 2000 Infizierten verantwortlich ist. Die nächste Spur der Ermittler führte zu einem Biobauernhof in Bienenbüttel. Diesen Beitrag weiterlesen »
Öko-Landbau wächst in Rheinland-Pfalz weiter
In Rheinland-Pfalz befindet sich der Öko-Landbau auch weiterhin auf Wachstumskurs. So konnte im Jahr 2010 die Zahl der ökologischen wirtschaftlichen Betriebe deutlich gesteigert werden. Sie stieg auf insgesamt 926 Betriebe. Die ökologisch bewirtschaftete Fläche konnte in Rheinland-Pfalz auf 37.733 Hektar erhöht werden. Bei den Betrieben konnte im Vergleich zu 2009 eine Steigerung von 8,8 Prozent erreicht werden. Deutlicher fällt das Plus bei der Fläche aus. Diese stieg um 17,3 Prozent. Vor allem in den letzten zehn Jahren konnte der Öko-Landbau in Rheinland-Pfalz deutlich an Boden gewinnen. So ist die Fläche, die ökologisch bewirtschaftet wird, um 24.997 Hektar gewachsen. Zugleich konnte die Zahl der Betriebe in den letzten zehn Jahren um 503 erhöht werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Dioxin Skandal: Zu keiner Zeit bestand Gesundheitsgefahr
Der Dioxin Skandal sorgt in Deutschland auch weiterhin für Diskussionen. Nun wird von Seiten zahlreicher Experten unterstrichen, dass zu keiner Zeit eine Gesundheitsgefahr für die Verbraucher bestand. Das Bundesinstitut für Risikobewertung erklärte mit Blick auf 300 Analyseergebnisse, dass eine Gesundheitsgefahr zu keiner Zeit vorhanden war. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen wurden in drei landwirtschaftlichen Betrieben erhöhte Dioxinfunde nachgewiesen. Von diesen Betrieben seien jedoch keine Lebensmittel in den Handel gelang- Bei den Grenzwerten, die beim Dioxin Skandal zur Hand genommen wurden, handelte es sich demnach nicht um toxikologische Grenzwerte. Somit liegen sie weit unter dem Wert, bei dem von einem Gesundheitsrisiko ausgegangen werden muss. Diesen Beitrag weiterlesen »
Größter Bio-Bodenfonds in Deutschland eingerichtet
Nach drei zähen Verhandlungsjahren wurde in den vergangenen Tagen die Einrichtung des größten Bio-Bodenfonds in Deutschland von den Biolandwirten der Uckermark gefeiert. Im Nordosten Brandenburgs soll der Bio-Bodenfonds Schorfheide für den Einhalt von einem der größten ökologischen Anbaugebiete in Europa sorgen. Bio-Bauer Ulf Dobroschke erklärte im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich der Einrichtung des Fonds, dass durch diesen die Existenz der Landwirte in der Region gesichert werden kann. Das Prinzip, das hinter dem Bio-Bodenfonds steckt, ist gänzlich einfach. Die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH, BVVG, verkauft die eigenen Flächen an den Bodenfonds. Dieser wird von der GLS-Bank eingerichtet. Durch die Bank werden die Bodenflächen langfristig an die Biolandwirte der Region verpachtet. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bio-Landwirtschaft kann Schädlingsbefall besser verhindern
Regelmäßig wagt man sich an einen Vergleich zwischen Bio-Landwirtschaft und konventionellen Anbau. Auch das Fachmagazin Nature setzte sich mit diesem auseinander und gab nun bekannt, dass die Bio-Landwirtschaft erfolgreicher im Kampf gegen Schädlinge ist als der konventionelle Anbau. Grund hierfür ist die ausgewogene Artenvielfalt, die bei der Öko-Landwirtschaft erreicht wird. Durch Insekten und andere Tiere innerhalb der Anbauflächen können die Pflanzen wesentlich besser vor dem Schädlingsbefall geschützt werden. Der konventionelle Landbau hat immer wieder mit den Folgen des Schädlingsbefalls zu kämpfen. Dieses Bild konnte sich nach Aussagen von Forschern vor allem bei Kartoffeln bestätigen. Die Forscher, die im Nature über die eigenen Ergebnisse berichten, stellten fest, dass die Insektenpopulation in der Bio-Landwirtschaft ausgewogener ist. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bayerischer Landwirt bietet Patenschaft für Kartoffelacker
Dass die Biobauern in Deutschland eine gewisse Kreativität an den Tag legen, ist allseits bekannt und so hat sich ein bayerischer Landwirt in Nordschwaben, Stefan Hieber, ein besonderes Angebot einfallen lassen. Er bietet interessierten Kunden und Anhängern der Landwirtschaft eine Patenschaft für einen Kartoffelacker an. Die Patenschaft bezieht sich ausschließlich auf Bio-Kartoffeln und ist in Bayern einzigartig. Nach Aussagen von Stefan Hieber können Verbraucher für einen Jahresbeitrag von 29 Euro die Patenschaft für einen Teil des Kartoffelackers übernehmen. Die Fläche beläuft sich bei diesem Jahresbeitrag auf 10 qm. Für die Patenschaft erhalten sich im Herbst vom Biobauern 12,5 kg Biokartoffeln. Diesen Beitrag weiterlesen »
Biomesse in München: Vorschau auf das Jahr 2010
Schon heute laufen die Vorbereitungen für die Münchner Biomesse auf Hochtouren. Grund genug, um sich die Planungen einmal genauer anzuschauen. Erleben + Erfahren + Genießen - es ist das Motto der Bio Messe in München, die im Juni 2010 für die zahlreichen Fachbesucher und Verbraucher ihre Pforten öffnen wird. Das Besondere liegt aber weniger im Detail. Immerhin wird es sich bei der Bio Messe München um eine echte Premiere handeln, denn die Veranstaltung findet vom 17. bis zum 20. Juni zum ersten Mal in der bayerischen Metropole statt. Veranstaltet wird die neue Plattform auf dem Gelände der Neuen Messe in München. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bio auch im Krisengebiet
Viele Jahre lang konzentrierte man sich in dem südlichen Libanon auf eine konventionelle Landwirtschaft. Mittlerweile sind die Böden ausgelaugt, die haben kaum mehr Energie oder auch Nährstoffe. Den Menschen im Südlibanon fällt es schwer von der Landwirtschaft zu leben. Einige Bauern wollten die Plantagen abholzen und den Betrieb der Landwirtschaft aufgeben. Doch das Bild hat sich gewandelt. „Land & People“ bringt dem Südlibanon die zahlreichen Aspekte die biologischen Landbaus nahe und versucht ihnen so eine Existenzgrundlage zu verschaffen. Diesen Beitrag weiterlesen »

