Artikel-Schlagworte: „Lebensmittel“

Hersteller halten regionale Werbeversprechen oft nicht ein

Zahlreiche Verbraucher achten beim Einkaufen auf Produkte, die aus der Region stammen. Sie verbinden mit ihnen mehr Frische, kurze Transportwege, bessere Qualität und mehr Umweltschutz. Auch die Hersteller von Lebensmitteln haben diesen Trend erkannt und so werben sie auf der Verpackung ihrer Produkte immer häufiger mit dem Zusatz „regionale” oder „heimische” Produkte. Doch nur selten bekommen Verbraucher mit dem Kauf dieser Produkte auch das, was ihnen versprochen wird. Verbraucherschützer haben bereits in Verbindung mit mehreren Herstellern entsprechende Werbelügen aufgedeckt. Mal stammen die Zutaten von Lebensmitteln aus Österreich, mal aus Südamerika. Diesen Beitrag weiterlesen »

Biohof reicht Klage wegen EHEC-Sperrung ein

Wochenlang blickten zahlreiche Verbraucher aufgrund der EHEC-Epidemie in Deutschland besorgt auf die Obst- und Gemüseangebote in Supermärkten. Bundesweit wurden mehrere Höfe infolge der Suche nach dem Erreger gesperrt. Nun hat ein Biohof Klage gegen die Sperrung wegen EHEC eingereicht. Der Betrieb bangt um seine Existenz und fürchtet die Insolvenz. Insgesamt 1000 Proben wurden von dem Betrieb genommen. Alle blieben ohne Befund. Der Biobetrieb Bienenbüttel hat Klage bei dem Verwaltungsgericht Lüneburg eingereicht. Im Fokus der Klage stehen die Anordnungen des Landkreises Uelzen, die zur Lebensmittelüberwachung getroffen wurden. Der Biobetrieb möchte mit seiner Klage erreichen, dass die Sperrung, die noch immer für den Biohof gilt, aufgehoben wird. Diesen Beitrag weiterlesen »

Klebefleisch muss künftig gekennzeichnet sein

Ab 2014 muss die Kennzeichnung von Lebensmitteln in der Europäischen Union besser gestaltet sein. Das hat das Europäische Parlament nach jahrelangen Verhandlungen beschlossen. Während von Seiten der Politiker der getroffene Kompromiss gelobt wurde, zeigen sich Verbraucherschützer bitter enttäuscht. Feststeht jedoch, dass ab 2014 Klebefleisch als solches auf der Verpackung deutlich gekennzeichnet sein muss. Sämtliche Lebensmittel-Imitate müssen künftig als solche für den Verbraucher erkennbar sein. Neben Klebe- und Formfleisch gehört dazu auch der Analogkäse. Die Kennzeichnung muss direkt auf der Vorderseite neben dem Markennamen zu finden sein. Auch bei Frischfleisch muss in Zukunft die Herkunft auf der Verpackung ausgewiesen werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ökotest nimmt Bioprodukte aus Discounter unter die Lupe

Immer mehr Discounter bieten ihren Kunden ein breites Bio-Sortiment. Die Bioprodukte der Discounter sind überraschend günstig und so stellt sich oft die Frage, wie gut diese Produkte wirklich sind. Dieser Frage haben sich nun die Experten von Ökotest angenommen. Ökotest hat zahlreiche Bioprodukte aus dem Discounter genauer unter die Lupe genommen. Aus sechs Discountern mussten sich insgesamt 96 Lebensmittel dem strengen Blick der Experten stellen. Alle Produkte mussten sich einem Rundumtest unterziehen. So wurden die Bio-Eier aus dem Discounter auf Dioxin überprüft und Obst und Gemüse wurden unter anderem auf Pestizide getestet. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bio-Schokolade: VIVANI-Schokolade wird koscher

Die Ecofinia GmbH setzt bei der eigenen Bio-Schokolade VIVANI auf ein weiteres Extra und lässt sie in Deutschland als Koscher zertifizieren. Koschere Produkte sind in Deutschland noch immer nur selten im Einzelhandel zu finden. Der Grund dafür ist die Massenproduktion der Lebensmittel. Sie macht eine Beurteilung mit Blick auf die koscheren Eigenschaften nahezu unmöglich. Mit dem neuen Zertifikat beweist die Ecofinia GmbH einmal mehr Innovationsgeist und verhilft der eigenen VIVANI Bio-Schokolade zu mehr Attraktivität. Nach Angaben des Bio-Schokoladenherstellers sind die Anfragen nach koscherer Schokolade erheblich gestiegen. Aus diesem Grund hat sich die Ecofinia GmbH für das Koscherzertifikat entschieden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Das staatliche Bio-Siegel in Deutschland

Bio-Siegel

Bio-Siegel

Immer mehr Bioprodukte finden derzeit den Weg in den deutschen Handel. Mit dem großen Angebot wächst für Verbraucher aber auch die Unsicherheit. Viele wissen nicht, woran sie Bioprodukte erkennen und auf welche Signets sie vertrauen können. Eine gute Orientierungshilfe ist das staatliche Bio-Siegel in Deutschland. Bei dem staatlichen Bio-Siegel der Bundesrepublik handelt es sich um ein sechseckiges Symbol in grün, schwarz und weiß. Es kann von Herstellern verwendet werden, deren Produkte nach den Kriterien der EG-Öko-Verordnung hergestellt werden. Das Gütesiegel wurde im September 2001 gemeinsam mit der Agrarwende eingeführt und soll für die Verbraucher als Bio-Siegel eine Orientierungshilfe sein. Diesen Beitrag weiterlesen »

Youth Food Movement gewinnt Aktion der BIO-Hotels

Das Netzwerk Youth Food Movement hat sich bei der Jubiläums-Aktion „180 Tage im BIO-Hotel” durchsetzen können. Der Vorstand der BIO-Hotels hat sich im Rahmen der Aktion für das Netzwerk entschieden und schickt Mitglieder von Youth Food Movement für 180 Tage in die Bio-Hotels. Hinter dem Netzwerk verbirgt sich eine internationale Jugendorganisation von Slow Food. Überzeugen konnte Youth Food Movement bei den BIO-Hotels mit der Idee der Biodyssey. Im Rahmen dieser wird nicht nur ein Urlauber die 50 BIO-Hotels bereisen. Insgesamt 22 junge Menschen, die im Alter zwischen 21 und 36 Jahren sind, werden auf die 180 Tage lange Reise geschickt. Sie stammen aus zehn verschiedenen Nationen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bauralädele gründet erst Bio-Lieferdienst in Ehingen

Ursula Stiehle hat in Ehingen den ersten Bio-Lieferdienst der Region ins Leben gerufen. Schon heute kann sie nur wenige Tage nach Gründung des neuen Angebots zahlreiche Haushalte in der Region mit Abokisten versorgen. Der Bio-Lieferdienst ergänzt seit kurzer Zeit das Angebot vom Bioladen Bauralädele, mit dem sich Stiehle bereits vor einiger Zeit als feste Adresse in Ehingen einen Namen machen konnte. Die Abokisten werden von einer ehemaligen Kundin vom Bauralädele ausgeliefert. Sie wurde von Stiehle in Vollzeit eingestellt und ist für die Auslieferungen zuständig. Geliefert werden die Abokisten immer am Freitag und Samstag. Diesen Beitrag weiterlesen »

Nachfrage nach Bioprodukten wächst weiter

Die Nachfrage nach Bioprodukten, also Lebensmitteln, die ökologisch erzeugt werden, wird nach Einschätzungen von Experten auch in den kommenden Jahren deutlich zulegen können. Das ist das Ergebnis von einer Branchenanalyse, die durch das Münchner Ifo Institut erstellt wurde. Obwohl die Bioprodukte bereits in den vergangenen Jahren deutlich zulegen konnten, haben sie bislang nur einen Marktanteil von vier Prozent. Lag der Umsatz mit diesen Waren im Jahr 2000 noch bei 2,1 Milliarden Euro, betrug er 2010 immerhin 5,9 Milliarden Euro. Damit konnte er sich fast verdreifachen. Der Biomarkt erlebt regelmäßig zusätzliche Impulse. Dafür sorgen vor allem die jüngsten Skandale. Diesen Beitrag weiterlesen »

Lebensmittelskandale: Kaum Einfluss auf Ernährungsverhalten

Obwohl die Lebensmittelskandale in den vergangenen Jahren drastisch zu genommen haben und immer wieder für Verunsicherung bei den Verbrauchern sorgen, haben sie nur einen minimalen Einfluss auf das Ernährungsverhalten der Deutschen. Infolge der Lebensmittelskandale stellen laut jüngsten Berichten lediglich 10 Prozent ihre Ernährung um. Dabei erfolgt die Umstellung auch nur kurzzeitig. Für viele sind Bioprodukte zudem keine wirkliche Alternative. Bei einer Umfrage unter 1000 Menschen gab mehr als die Hälfte der Befragten an, dass die Lebensmittelskandale in ihren Augen lediglich die Spitze des Eisberges sind. Nur 46 Prozent erklärte, dass sie vermuten, dass es sich hierbei lediglich um Einzelfälle handelt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Anteil der Bio-Lebensmittel auf 3,3 Prozent gestiegen

In Zeiten von Lebensmittelskandalen greifen immer mehr Haushalte zu Bioprodukten. Laut jüngsten Berichten hat der Anteil der Bio-Lebensmittel in den vergangenen Jahren erneut an Gewicht gewonnen und konnte Boden gut machen. So beläuft sich der Bio-Anteil an den Gesamtausgaben für Lebensmittel mittlerweile auf 3,3 Prozent. Zwischen 2004 und 2010 konnten die Produkte mit dem Zusatz Bio deutlich an Boden gewinnen. Bekanntgegeben wurden die Zahlen durch die Gesellschaft für Konsumforschung. Zu den Wachstumstreibern gehörten im vergangenen Jahr Konserven und Brotaufstriche ebenso wie Heißgetränke und Quark. Auch Frischgemüse entwickelte sich erneut zum Motor des deutlichen Wachstums. Den höheren Preis von Bioprodukten nehmen scheinbar immer mehr Verbrauchern gern in Kauf. Diesen Beitrag weiterlesen »

Unkrautvernichtungsmittel in Bio-Linsen gefunden

Bioprodukte werden immer beliebter, da viele Verbraucher mit ihnen eine hohe Sicherheit verbinden. Doch nun sorgt eine aktuelle Meldung für erste Unsicherheit. In Bio-Linsen wurden Unkrautvernichtungsmittel gefunden. Vor allem Lieferungen mit türkischen Bio-Linsen sind mit Glyphosat belastet. Trotz der Funde verweigert die Branche auch weiterhin den Rückruf. Informationen für die Verbraucher gibt es nur sehr zögerlich. Mittlerweile haben die betroffenen Läden die Ware aus den Regalen geräumt. Doch gegenüber den Verbrauchern zeigen sich die Verantwortlichen weiter zugeschnürt und das obwohl die Biobranche mit hoher Transparenz wirbt. Nach Angaben der Behörden besteht aufgrund der aktuellen Funde keine akute oder auch chronische Gesundheitsgefahr, da die kritischen Schwellenwerte unterschritten wurden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Dioxin Skandal: 22.000 protestieren gegen Agrarindustrie

Die Wut über den Dioxin Skandal hält bei den Menschen in Deutschland auch weiter an. Immer wieder kommt es zu Protesten gegen das Dioxin in Futter- und Lebensmitteln. Am Wochenende haben im Berliner Regierungsviertel mehr als 22.000 Personen gegen die Agrarindustrie demonstriert. Mit 70 Traktoren zogen sie lautstark durch das Berliner Regierungsviertel. Doch während die Verbraucher ihrer Wut über den Dioxin Skandal freie Luft machen, gab der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz ihnen eine Mitschuld. Robert Zollitsch betonte, dass auch die Verbraucher für den Dioxin Skandal verantwortlich seien. Dies begründete er mit dem Einkaufsverhalten vieler Verbraucher. Diesen Beitrag weiterlesen »

Tierische Bio-Lebensmittel nicht von Dioxin-Funden betroffen

Auch weiterhin sorgen die Dioxinfunde auf deutschen Höfen für Unruhe bei Verbrauchern und Landwirten. Nach aktuellen Berichten ist das Dioxin durch belastete Fettsäuren, die konventionell erzeugt wurden, in das Futter der Tiere gelangt. In einer aktuellen Pressemitteilung erklärt Bioland, dass es bei Bioland-Betrieben verboten ist, konventionell erzeugte Futterfette zu verfüttern. Demnach sind tierische Bio-Lebensmittel nicht von den aktuellen Dioxin-Funden betroffen. Durch Bioland werden in der Futtermittelherstellung lediglich ökologisch erzeugte Pflanzenöle erlaubt. Der Großteil der Futtermittel wird jedoch durch die jeweiligen Bioland-Tierhalter erzeugt. Dabei konzentrieren sie sich auf die eigenen Höfe. Diesen Beitrag weiterlesen »

Biohotel Allgäu: Urlaub im Hotel Eggensberger

Das Hotel Eggensberger präsentiert sich als charmantes Biohotel im Allgäu. Das Haus präsentiert sich als das erste EU-zertifizierte Biohotel der Region. Damit sich die Gäste ab dem ersten Moment im Hotel Eggensberger wohlfühlen, hat das Team des Hauses ein individuelles Bio-Konzept erarbeitet, das neben außergewöhnlichen Genussmomenten, wohltuende Wellness mit reiner Naturkosmetik verspricht. Das Hotel setzt in allen Bereichen auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Ressourcen. Direkt vor der Hoteltür findet sich die unberührte Landschaft des Allgäus, die zu Streifzügen und Aktivitäten einlädt. Seit 2003 gehört das Bio-Konzept im Biohotel Eggensberger zum Alltag und wird mit Engagement umgesetzt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Besucher
homepagecounter
logo_dumont_partner_1001
Anzeigen
Kategorien